Eine optimale Ergänzung

Zwei Gruppen der Feuerwehr Deggendorf legten eine tadellose Leistungsprüfung ab

 

Das Ablegen einer Leistungsprüfung ist für aktive Feuerwehrler keine Pflichtaufgabe, sie dient aber den Feuerwehren als optimale Ergänzung im Übungsalltag dazu, die Handhabung von diversen Gerätschaften unter Zeitdruck zu trainieren.

 

So nutzten 13 Kameraden der Feuerwehr Deggendorf die Chance, den Aufbau „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ zu üben. Ziel dieser Leistungsprüfung ist es, den Patienten aus einem Unfallfahrzeug möglichst schnell und sicher mit Spreizer und Schneidgerät zu befreien.

 

Bevor die Praxis losging, musste jeder zuvor ausgeloste Trupp sogenannte Truppaufgaben lösen und Fragebögen  beantworten. Im Anschluss begann dann unter Zeit der Aufbau, bei dem zunächst der Verkehr abgesichert, der verunfallte PKW erkundet und der Patient außerhalb des Fahrzeugs betreut wurde. Danach wurde das Fahrzeug sicher untergebaut, die Einsatzstellenbeleuchtung erstellt und der Brandschutz zur Prävention sichergestellt, um abschließend mit dem hydraulischen Rettungsfahrzeug zum Unfallfahrzeug vorzugehen.

 

Die  anwesenden Schiedsrichter, bestehend aus Kreisbrandinspektor Bernhard Süß, Stadtbrandinspektor Tim Rothenwöhrer und Kreisbrandmeister Stephan Wagner, bewerteten den Aufbau und stellten bei beiden Gruppen der Feuerwehr eine tadellose Leistungsprüfung fest.

 

Im Anschluss stellte Kreisbrandinspektor Süß nochmals die Notwendigkeit der Teilnahme der Leistungsprüfung in den Vordergrund und bedankte sich sowohl bei den 13 lernwilligen Kameraden als auch bei den drei Ausbildern Bernd App, Sabine Peter und Martin Strobl für die investierte Zeit.

 

Zum Abschluss bekam Markus App, Christian Habereder und Daniel Beyersdorfer (alle Bronze), Roland Rauch, Laurin Burg, Markus Schröfele, Pascal Wadulla, Franziska Rutzinger und Franziska Wittmann (alle Silber), Susanne Kratochwill, Florian Liebholf, Tobias Ebenbeck, und Diana Frammelsberger (alle Gold) ihre wohl verdienten Abzeichen überreicht.