Entgegen der häufigen Annahme werden die Atemschutzgeräte nicht mit reinem Sauerstoff gefüllt, sondern mit Atemluft, also gereinigter Umgebungsluft, die unter hohem Druck komprimiert wird. Je nach Einsatztätigkeit ergibt sich eine Arbeitszeit von ca. 25 Minuten, abhängig von der Größe der Flaschen. 

Die Geräte werden im Einsatz nicht "leergeatmet". Unterschreitet der ursprüngliche Fülldruck von i.d.R. 300 bar eine Grenze von 50 bar, ertönt ein lautes Warnsignal und spätestens zu diesem Zeitpunkt tritt der im Einsatz befindliche Trupp den Rückzug an.

Herzstück der Atemschutzwerkstätte ist ein Hochdruckkompressor für die Füllung von Pressluftflachen bis 300 bar. Durch den Einsatz von Pufferflaschen im Nebenraum ist ein kontinuierlicher Füllvorgang gewehrleistet.