Unwettereinsätze in Fischerdorf


Einsatzdatum


02.02.2019



Uhrzeit


01:08



Einsatzstichwort


Unwettereinsatz



Grund der Alarmierung


Sandsacktransport, Dach abgedeckt, Teile sichern, Brandmeldeanlagenalarm,

 



Eing. Personal


22



Ausgerückte Fahrzeuge


LF 16 (41/1)

Rüstwagen (61/1)

DLK 23/12 (30/1)

DLK 18 (31/1)

KLAF (65/1)

WLF (36/1)

Land 4



Einsatzort

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Ausgerückte Wehren


Feuerwehr Deggendorf

Feuerwehr Fischerdorf

Feuerwehr Natternberg-Rettenbach

THW Deggendorf



Einsatzbericht


In der Nacht von Samstag auf Sonntag und am Sonntagvormittag waren unsere Einsatzkräfte aufgrund des Unwetters mehrfach im Einsatz. Den ersten Einsatz um 1:08 Uhr löste ein auf die Graflinger Str. umgefallener Baum aus. 

 

Um 2:20 Uhr erreichte uns ein Anruf der Stadtwerke Deggendorf. Das Dach des Umspannwerks in Fischerdorf wurde durch den Sturm heruntergerissen. Das Blechdach fand man in ca. 100 Meter Entfernung wieder. Die darunter befindliche Isolierung verfing sich in den Hochspannungsleitungen und in der Trafostation. 

 

Das Umspannwerk wurde von den Stadtwerken stromlos geschalten. Die Feuerwehren Fischerdorf, Natternberg-Rettenbach und Deggendorf sowie das THW Deggendorf konnten daraufhin in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Stadtwerke die Isolierung einsammeln sowie das Dach des Gebäudes mit Planen und Sandsäcken provisorisch abdichten. Hier waren die Drehleiter 31/1 und das Wechselladerfahrzeug 36/1 im Einsatz. 

 

Um 3:32 Uhr löste die Brandmeldeanlage in der Firma MAN Energy Solutions aus. Zur Erkundung sind wir mit dem Tanklöschfahrzeug 20/1 ausgerückt. 

 

Am Vormittag wurde in Fischerdorf eine Schneise der Verwüstung festgestellt. Von der Siedlung bis zum Umspannwerk wurden etliche Dächer teilweise abgedeckt bzw. Dachfenster zerstört. Zusammen mit der Feuerwehr Fischerdorf haben wir lose Dachziegel entfernt und die Dächer bei Bedarf provisorisch mit Planen gesichert. Hier waren beide Drehleitern 30/1 und 31/1, das Wechselladerfahrzeug mit Kran 36/1 und das Kleinalarmfahrzeug 65/1 im Einsatz. Um 12:30 Uhr endete der letzte Unwettereinsatz.