Bayerns steiniger Weg zur einheitlichen Leitstellenlandschaft

http://www.rettungsdienst.de/magazin/bayerns-steiniger-weg-zur-einheitlichen-leitstellenlandschaft-28240

 

Bremen (rd.de) – Die Alarmierungsprobleme der ILS Würzburg dauern an. Bereits im Dezember 2008 rumorte es hörbar bei den Leitstellenverantwortlichen in Bayern. Probleme bei der Alarmierung wurden dem Softwaresystem „Eldis III BY“ zugeschrieben. Zwei Jahre später kämpfen Würzburg und andere bayerische Leitstellen immer noch mit Schwierigkeiten.

Die Einbindung externer Software an die Alarmierungssoftware stand vor zwei Jahren bereits in der Kritik. Der Hersteller der bayernweit verwendeten Software wurde zu Nachbesserungen aufgefordert. Die Software ist dabei nicht die einzige Baustelle.

Wie die Main Post aktuell berichtet, wurden in Würzburg durch eine Panne die “Helfer vor Ort” nicht alarmiert. Es ging zwar ein Alarmfax im Feuerwehrhaus ein, doch die Melder der Kräfte blieben stumm. Hinzu kommen fehlerhafte Geodaten, die das Land Bayern zulieferte. Auch organisatorische Probleme sind zu beklagen: Etliche Gemeindefeuerwehren haben keine FMS-Ausstattung in den Fahrzeugen. Die Disponenten können aber nicht erkennen, welches Fahrzeug mit und ohne FMS-Empfänger ausgestattet ist.

In dem offiziellen Nutzerforum der Webseite www.bayern-ils.de ist weiterer Unmut spürbar. So entspricht die Alarmierung der Software offenbar nicht überall dem offiziellen Alarmierungsplan. Einige freiwillige Feuerwehren fühlen sich deshalb übergangen.

Viele Baustellen, richtige Zielsetzung

Viele der beschriebenen Probleme klingen allerdings nicht nach einem Softwarefehler, sondern nach Eingabe- und Planungsfehlern vor Ort.

Dr. Christian Kappacher, Geschäftsführer der Firma Eurofunk Kappacher (Hersteller der Alarmierungssoftware), räumt Schwierigkeiten ein: „Wir haben gerade ein großes Softwareupdate durchgeführt, doch das Update läuft nicht problemlos.“ Das Update wurde notwendig, weil viele Ergänzungen außerhalb des ursprünglichen Lastenhefts gemacht werden mussten.

Doch die Probleme sind deutlich vielschichtiger. „Bayerns Plan der Integrierten Leitstellen mit einheitlicher technischer Ausstattung ist komplex“, weiß Kappacher. „Die Dispositionsbereiche sind groß, man muss das Personal ausbilden, vieles wird Zentral vom Land vorgegeben.“ Die Alarmierungsplanung ist zum Beispiel Sache der Gemeinden, doch die Aufgaben werden aus Kompetenzgründen an die Leitstellen delegiert. Kein Wunder also, wenn in den Leitstellen die Nerven blank liegen.

Nun kommt hinzu, dass sich die Leitstellen auf Gegenseitigkeit technisch vertreten können sollen. Hierfür müssen geeignete Kooperationsmodelle gefunden werden „Die Stimmung ist angespannt. Da haben Sie bei jedem erforderlichen Softwareupdate Gegenwind“, bemerkt Kappacher.

Trotz aller Probleme glaubt der Eurofunk-Geschäftsführer, dass Bayern mit seinem Konzept richtungsweisend unterwegs ist. In Bayern arbeitet man nach den Grundlagen zum Leitstellenzusammenschluss. In anderen Bundesländern kann davon keine Rede sein. Das gilt auch für die Digitalfunkumstellung: „Immerhin ist es in Bayern gelungen, Vertreter der Leitstellen und des Bayerischen Staatsministerium des Inneren unter Führung der Diginet-Gruppe an einen Tisch zu holen und ein Pflichtenheft für die Tetra-Umstellung zu erarbeiten“, freut sich Kappacher. In anderen Ländern ist hingegen nicht einmal die Leitstellenanbindung geregelt.

Feuerwehrmann von Stadt geblitzt und bestraft....nur weil er helfen wollte!
feuerwehr.pdf
Adobe Acrobat Dokument [728.4 KB]
Download

Vor den Gefahren des Feuers gewarnt

 

Deggendorfer Feuerwehrfrauen unterrichteten Grundschullehrer in Sachen Brandschutz

 

Deggendorf. (pk) Trotz dichten Schneetreibens hatten es gestern Nachmittag knapp zwanzig Lehrer bis zum Feuerwehrhaus am St.-Florian-Weg geschafft: Dort mussten sie für zweieinhalb Stunden die "Schulbank" drücken. Feuerwehrfrau Judith Rothenwöhrer und drei ihrer Kolleginnen unterwiesen die Lehrkräfte in Sachen Brandschutz.


"Denn drei Atemzüge reichen, dann kann Ihnen niemand mehr helfen"


In eindrucksvoller Weise veranschaulichte Judith Rothenwöhrer, wie schnell es auch im heimischen Haushalt zu einer womöglich tödlichen Katastrophe kommen kann. Die Lehrer staunten nicht schlecht, als ihnen ein Lehrfilm bewies, dass es nur wenige Sekunden dauert, bis ein Christbaum lichterloh in Flammen steht. 


Noch ein paar Sekunden später steht der komplette Raum in Flammen, und bald sieht man vor Rauch die Hand vor Augen nicht mehr. Doch dann dürfte es für die Menschen im Raum bereits zu spät sein. "Denn drei Atemzüge Brandrauch reichen, dann kann Ihnen niemand mehr helfen", so die Expertin. 


Nun gelte es vor allem, Kinder dahingehend zu erziehen, dass sie sich bei einem Feuer nicht etwa verstecken, sondern sofort die Flucht ergreifen. Auch Löschversuche sollte man unterlassen und lieber die "Profis" von der Freiwilligen Feuerwehr ranlassen.

Regierung von Niederbayern gibt Sicherheitshinweise ! Bitte beide Dateien beachten!

Rundschreiben_Sicherheitshinweis_Steckle
Adobe Acrobat Dokument [106.5 KB]
Download
Rundschreiben_Sicherheitshinweis_Steckle
Adobe Acrobat Dokument [171.9 KB]
Download
DIE SPD Landtagsfraktion schreibt an alle Feuerwehren
Aktuelles aus dem Landtag in Feuerwehrangelegenheiten
Feuerwehrbrief_2011.pdf
Adobe Acrobat Dokument [220.9 KB]
Download
Neue EINSÄTZE!

Do schau her....!

...damit sie im voraus planen können!

 

06.06.2015 150 Jahrfeier in der Stadthalle mit Saxn di...wir feiern dieses Jubiläum mal auf andere Art und Weise!

Virenhotline

Derzeit gibt es viele Viren und kaum Hilfe! Unser Virenspezialist hilft garantiert: Robert Weber, Tel. 09931-73766

Aktuelle Warnungen

Aktuelle Unwetterwarnungen für Deutschland

Hornissen, Wespen

leider kann Ihnen hier die Feuerwehr DEG nicht helfen. Bei Wespen, Bienen o. Hornissen in der Wohnung: Verlassen Sie den Raum, schließen Sie die Türe und warten Sie ab, bis ein Fachmann vor Ort ist. Hornissenbeauftragter des Landkreises 0175-6130410, Herr Manfred Glashauser