Mi

09

Mai

2012

Sicherheit geht vor

Die Deggendorfer Feuerwehrleute verstehen die Argumente des Landratsamtes nicht. Die Nachrüstung des Verkehrssicherungsanhängers wurde abgelehnt. Schraufstetter: "Wir müssen den Anhänger hydraulisch erweitern, so dass keine Leute beim Aufstellen der Warntafel hinten im herannahenden Verkehr arbeiten müssen. Dies ist absolut lebensgefährlich"! Die Warntafel können nach dem Umbau vom Fahrerhaus elektrisch aufgerichtet werden. Wie schnell es gehen kann, zeigte der letzte tödliche Unfall. Während der Absicherungsarbeiten wäre beinahe ein PKW in die Absperrung gefahren, ein LKW "rasierte" alle Warnleuchten weg. Feuerwehrmann Grezemba erbost:"Muss erst jemand von uns zu Schaden kommen...." Schraufstetter: "Er hat REcht, die Umrüstung der landkreiseigenen V-Warnanhänger kostet ca. 7000.--€ pro Gerät, zwei Feuerwehren haben es selbst schon finanziert, bleiben noch Schwarzach, Metten, Iggensbach und Deggendorf über!"

Ich hoffe, der Landkreis hat ein Einsehen!

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So

18

Mär

2012

Feuerwehrrente und Ehrensold

Schraufstetter befürwortet den Vorschlag von Christian Ude

 

Die Zukunft wird es zeigen, immer wenige Ehrenamtliche werden die Dienste in den Hilfseinheiten verrichten.

Schraufstetter wörtlich: "Was außer Undank hat denn der Ehrenamtliche zu erwarten?".

"Er wird weder Ehrenbürger, er bekommt keinen Ehrenring, nein nicht einmal die Fahrtkosten werden steuerlich anerkannt!".

"Es muss sich was tun".

Nach Schraufstetter wäre es durchaus angebracht, dass nach 40 Jahren Engagement eine Anrechnung auf die Rente erfolgen könnte. Schwierig wird nur das Handling und die Umsetzung. Hier sollte man sich einfach an den Einsatzzahlen orientieren um die Sache gerecht anzugehen. Auch den Ehrensold für Kommandanten und Führungskräfte hält Schraufstetter für sinnvoll. "Wir reden hier von Peanuts im Vergleich zu den Zahlungen in der Politik". Beides könnte dazu beitragen, dass die Kommunen auch weitherin auf "Freiwillige" hoffen dürfen.

 

Packen wir die Themen an und gehen endlich weg von der oft scheinheiligen Ehrenamtsdiskussion. Treten wir das Ehrenamt nicht mit Füßen, wie es in manchen Fällen durch die Verleihung fragwürdiger Auszeichnungen immer wieder passiert.

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Fr

23

Dez

2011

Stau in Deggendorf, die Diskussion

Kommentar zu den Leserbriefen

 

Die Diskussion um den Megastau

 

Es waren die Berge- und Abschleppunternehmer, die die Vergabe der Unfallaufträge durch die Polizei vor Jahren moniert haben.

In meinen bald 40 Einsatzjahren konnte ich die vielen Diskussionen immer miterleben.

Die Umstellung durch die Vermittlung einer überörtlichen Stelle und zwar nach einem gerechten System löste viele Probleme.

Nach Liste sortiert wird derjenige verständigt, der an der Reihe ist, voraus gesetzt er erfüllt die Anforderungen.

Wäre es wieder anders, wären die Vorwürfe schneller als jeder Unfall!

Zudem spielt die Entfernung des Bergeunternehmens keine große Rolle, weil die Bestellung des Bergeteams weit im Vorfeld passiert.

Erst nachdem der Gutachter die Arbeiten frei gibt, kann begonnen werden. Die Anfahrt des Bergeunternehmens spielt hier eine völlig untergeordnete Rolle?

Von den notwendigen polizeilichen Ermittlungen will ich gar nicht reden, denn die müssen vorrangig erledigt werden, zum Schutz und Recht der Betroffenen!

Die Bergung von großen, tonnenschweren Stahlplatten- oder stangen ist auch für das Bergeunternehmen keine alltägliche Arbeit. Auch das THW stößt hier sehr schnell an die Grenze.

Letztendlich muss alles gesichert aufgeladen und dann auch abtransportiert werden!

Erst wenn auch die Fahrbahnen wieder einen gesicherten Verkehr zulassen, kann geöffnet werden. Dazu gehört aber auch, dass die Mittelstreifenabtrennung steht und der Belag gesäubert wird.

Große Mengen an Öl mussten gebunden werden, der Schmierbelag musste weg.

 

Alles Arbeiten, die für die Sicherheit des nachfolgenden Verkehrs unabdingbar sind und viel Zeit in Anspruch nehmen.

Nur so können Folgeunfälle vermieden werden, Folgeunfälle die vielleicht tödlich enden könnten!

Ein Lob an dieser Stelle für die Polizei, sowie allen beteiligten Hilfskräften incl. der Fachfirmen und Autobahnmeisterei!

 

Apropo: Das BRK versorgte den Stau mit Tee und Decken. Die Feuerwehr stand für den Benzintransport jederzeit zur Verfügung!

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Mo

24

Okt

2011

Einsatznachbearbeitung mit vielen offenen Fragen

SBI hadert mit der Einsatznachbearbeitung!

 

"Mir ist das Ganze zu schwierig und aufwendig"

"Zudem müssen nach dem Kostenverursacherprinzip zuerst einige Fragen geklärt werden, bevor man dies von den Kommandanten verlangt"

Freilich, wir Kommandanten können alles, da zweifle ich nicht dran. Aber sollen wir auch wirklich alles "können müssen"? Nimmt uns hier der Freistaat nicht bald aus wie eine Weihnachtsgans?

Ich weiß es selbst nicht genau, nur weiß ich als Kommunalpolitiker was nun auf uns zukommt. Mehrarbeit, ohne Lohn und Brot....äh, ich meine: Mehrarbeit, weil wir es ja so gerne machen!! Was? Feuerwehrmann spielen!

 

  1. Was ist, wenn die KOM gar keine EDV wollen oder es auch nicht lernen wollen? (Ausweichfrage 6)
  2. Wenn es im Gerätehaus erfolgen soll, kann, wer hat dort überhaupt einen Computer und einen DSL Anschluss? Wer trägt die Kosten für die Einrichtung, oder kommt auf die Kommunen hier eine Flut von Forderungen zu?
  3. Wenn es der Kommandant zuhause macht, wie entschädigt man ihm seine EDV-Kosten?
  4. Was kommt auf die Kommunen zu, wenn der Kommandant eine EDV beantragt? Ich denke an die Einführung des FMS. Auch hier gibt es bis heute keine Forderung! Warum wohl? Genau, weil man sie sonst finanzieren müsste. Wer anschafft der bezahlt!

Viele Fragen, die der Fairness halber geklärt werden sollten. Lapidar zu sagen, "..da findet der Kommandant schon einen aus der Wehr" ist der verkehrte Weg.

Wenn man sich eine ILS leisten kann, dann sollte man sich auch jemanden leisten können, der in den Landkreisen diese federführende Aufgabe übernimmt.

Da fällt mir noch spontan das Prozedere der Kreiseinsatzzentralen ein. Warum diese wohl bis heute noch fehlen?

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Mi

21

Sep

2011

Engländer bei uns gestrandet

Gestern gegen 10:30 kam ein Hilfskonvoi aus England zur unserer Feuerwehrwache.

Der Konvoi bestand aus 6 ausgemusterten Feuerwehrfahrzeugen, die unter der Projektleitung von Rotary von England in den Kosovo überstellt werden.

Eines der Fahrzeuge hatte einen größeren Defekt, eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich!

Den Feuerwehrkameraden aus England konnte geholfen werden. Die eigenen Mechaniker reparierten in unserer Werkstatt den Schaden unter Mithilfe unserer Feuerwehrleute.

Spontan kam Stadtbrandinspektor Schraufstetter dazu, der übersetzte.

„For firefighters there are no boundaris, no differences in the nations! The language of helping hands is international!”

 

Er lud die Kollegen zu einer kleinen Brotzeit ein. (bavarian hospitality = Leberkäse, Brezen und Weißbier)

 

Stadtbrandmeister App und Wurzer übernahmen die Kontrollfahrt und gaben grünes Licht für die Weiterfahrt. (gegen 15:00)

 

Die meisten der Feuerwehrleute kamen aus Liverpool!

Emailkontakte wurden ausgetauscht und Schraufstetter ist sich sicher, dass hier eine neue Freundschaft entstanden ist.

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Di

13

Sep

2011

Dr. Christian Moser besucht die Feuerwehr

Stadtrat Christian Moser , Mitglied der Feuerwehr Deggendorf

…informiert sich über aktuelle Feuerwehrthemen in der Feuerwache und nimmt aktiv am Unfallgeschehen teil.

 

„Die Hilfseinheiten liegen mir sehr am Herzen und deshalb möchte ich mich informieren, wie in den einzelnen Einheiten gearbeitet wird“

Stadtbrandinspektor Schraufstetter, der mit Christian Moser auch befreundet ist, war von der Idee begeistert und hat den Stadtrat spontan eingeladen.

In einem mehrstündigen Gespräch wurden die Probleme angesprochen. SR Moser war erstaunt, wie viele ehrenamtliche Stunden für die gemeindliche „Pflichterfüllung Brandschutz- und Technische Hilfeleistung“ aufgewendet werden müssen.

„Bei 500 Einsätzen im Jahr kommt da einiges zusammen!“, so sein spontaner Kommentar.

SR Moser lässt es sich aber auch nicht nehmen, in seiner Funktion als 3. Bürgermeister am Einsatzort zu erscheinen. So kann er auch von negativen Erlebnissen berichten, denn auch für die Hilfeleistenden ist das „Erlebte“ nicht immer leicht zu „erleben“, bzw. zu verarbeiten.

SR Moser versprach, dass er immer ein offenes Ohr für die Ehrenamtlichkeit haben wird und nach einer langen Diskussion mit verschiedenen Feuerwehrleuten wurde der Besuch sehr positiv beendet.

Bilder folgen!

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So

26

Jun

2011

Katastrophenschutz gibt es nicht mehr, oder?

Stadtbrandinspektor Schraufstetter verwies nach der Abschaffung der Bundeswehrpflicht auf die Auswirkung im Katastrophenschutz hin.

Wo ist die Antwort der Politik geblieben?

Fakt ist:

  • ·         Es gibt keine freigestellten Helfer mehr, sie haben sich alle über Nacht verabschiedet1 (was nicht anders zu erwarten war)
  • ·         Die aufgestellten Katastrophenschutz - Züge sind auch im Landkreis verwaist
  • ·         Der Personalstand des ABC-Zuges ist auf Null
  • ·         Auch die Besetzung des bundeseigenen Löschfahrzeuges welches in Mietraching steht, ist auch Null gesunken
  • ·         Vermutlich keine anderen Aussagen seitens des THW und BRK

 

Diese Einheiten wurden ausnahmslos mit Wehrdienstbefreiten besetzt, die nun alle fehlen!

Schraufstetter hatte Recht! Kaum waren die Bescheide seitens des Landratsamtes mit der Beendigungsankündigung draußen, schon kamen die Austrittserklärungen.

„Mir war klar, Feuerwehrleute kommen mit 12 oder mit 14 Jahren, nicht erst wenn sie Vorteile sehen und diese nutzen wollen, trotzdem konnten wir 10 Jahre, dann 6 Jahre und zuletzt noch 4 Jahre mit diesem Stab planen! Planungssicherheit…aber nicht mehr bei Katastrophenschutz!

 

„Darf nun keine Katastrophe mehr kommen?“ Schraufstetter: „Dank der vielen Feuerwehrleute ist dies momentan gesichert!“ Momentan bedeutet, dass es auch bei den bayerischen Feuerwehren Personalprobleme gibt. Wenn einige Kommunen nicht umdenken und die kommunale Feuerwehr auch personell unterstützen (Mitarbeiter der Kommune in die Feuerwehren) wird die Freiwillige Feuerwehr in einigen Städten zur Haushaltsfrage werden!

Ich habe es ja mal an der Stadt Deggendorf vorgerechnet. (Mindestbestand 27 Mann, mal 4 Schichten wegen Urlaub, Freischichten etc., ergeben rund 100 Mann! Pro Jahr also 3,5 Millionen an Personalkosten im Haushalt!.....da kommt doch glatt die Idee auf, was wir Freiwilligen einsparen!)

 

Schraufstetter frägt nun wieder mal die Politker: „Was ist nun mit den Zügen? Was ist mit den Konzepten, die noch vor kurzem ausgearbeitet wurden, was ist mit den Liegenschaften, die für teures Geld vorgehalten werden? Wie soll es weiter gehen?“

 

Derzeit interessiert sich keiner für diesen Missstand! Er wird vermutlich erst dann zum Gesprächsstoff werden, wenn etwas passiert. Wie so oft in der Geschichte!

Japan stellte doch auch erst nach dem Erdbeben fest wie angreifbar man ist. Selbst unsere Politik erkannte, wie gefährlich die Atommeiler doch sind!

 

Machen wir es wie viele, die diese Reform gewollt haben: „Augen zu und durch“….!

Japan ist doch weit weg und bei uns passieren solche Dinge nicht….? Hoffentlich?

 

FF Deggendorf

Alois Schraufstetter

Stadtbrandinspektor

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Di

21

Jun

2011

Das Ehrenamt mit Füßen getreten, kein Verständnis für die Regierungsparteien mehr!

Staat kürzt Reisekosten der ehrenamtlichen Führungsdienstgrade der Feuerwehren in Bayern!!

Ehrenamtliche Führungsdienstgrade fühlen sich vom Staat allein gelassen!

10.06.2011 - 10:51 Uhr

Wir werden dem Staat nicht länger zuschauen – wir fordern ein Handeln statt Sonntagsreden!

Art. 20 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes besagt, dass der Kreisbrandrat, die Kreisbrandinspektoren und die Kreisbrandmeister für im Rahmen ihrer Tätigkeit anfallende Reisekosten eine Vergütung erhalten. In der Praxis bedeutete dies bisher, dass die besonderen Führungsdienstgrade der Feuerwehr beispielsweise für jeden gefahrenen Kilometer – in der Regel von zu Hause aus – Kilometergeld erstattet bekommen haben. Nunmehr wurde jedoch durch § 5 des Nachtragshaushaltsgesetzes 2010 vom 12.April 2010 (GVBl. S. 169) das für die Abrechnung dieser Reisekosten einschlägige Bayerische Reisekostengesetz (BayRKG) mit Wirkung zum 1. Mai 2010 geändert.

Der neu eingefügte Art. 2 Abs. 2 Satz 2 BayRKG besagt, dass Dienstort die Gemeinde ist, in der sich die Dienststelle befindet, bei der Dienstreisende ständig oder überwiegend ihren Dienst zu leisten haben. Satz 3 derselben Vorschrift lautet: „Haben Dienstreisende keine Dienststelle im Sinn von Satz 2, gilt die Dienststelle, der der Berechtigte organisatorisch zugeordnet ist, als Dienststelle im Sinne dieses Gesetzes; dies gilt auch bei Tele- oder Wohnraumarbeit.“ Hierbei handelt es sich bei den besonderen Führungsdienstgraden um die zuständige Kreisverwaltungsbehörde, in der Regel also das Landratsamt (LRA). Eine weitere folgenschwere Änderung findet sich in dem ebenfalls neu eingefügten Art. 5 Abs. 1 Satz 3 BayRKG: „Wird die Dienstreise an der Wohnung angetreten oder beendet, werden höchstens die Fahrtkosten erstattet, die bei der Abreise oder Ankunft an der Dienststelle angefallen wären.“

Die Folgen dieser Änderungen des BayRKG für die besonderen Führungsdienstgrade der Feuerwehren sind gravierend. Da lediglich ein geringer Teil – und selbst dann meistens nur die Kreisbrandräte – eine tatsächliche Dienststelle mit Büro etc. im z.B. zuständigen LRA haben, wird der weit überwiegende Teil von zu Hause aus tätig. Mit Blick auf die neuen Regelungen des BayRKG bedeutet dies nunmehr, dass für die Geltendmachung von beispielsweise Kilometergeld, nur noch die Reisekilometer ab bzw. zum LRA gelten. Für etwaige Dienstbesprechungen im LRA können mithin künftig sogar gar keine Reisekosten mehr geltend gemacht werden. Und ist ausnahmsweise die Fahrtstrecke ab zu Hause kürzer als die vom LRA aus, dann kann nur erstere geltend gemacht werden; zu Lasten des Berechtigten.

Als Beispiel: Wohnt der besondere Führungsdienstgrad 30 Kilometer vom LRA entfernt und im LRA wird ein Termin wahrgenommen, bekommt er überhaupt keine Reisekosten erstattet, da der Dienstort eben das LRA ist. Fährt er von zu Hause 25 Kilometer zu einer Gemeinde oder Feuerwehr, die nur drei Kilometer vom LRA weg ist, bekommt er nur noch für die drei Kilometer die Reisekosten erstattet.

Führungsdienstgrade machen ihre ehrenamtliche Arbeit von zu Hause aus, ob Schreibarbeiten, ob Stellungnahmen, ob Übungsausarbeitungen, ob Termine bei den Feuerwehren oder bei den Gemeinden, ob zu Schulungen, Ausbildungen, Leistungsprüfungen oder zu Einsätzen. Sie fahren dabei i.d.R. ab dem Wohnort und dafür werden Sie jetzt auch noch bestraft!

Bisher wenden noch viele Landratsämter für ehrenamtliche Führungsdienstgrade die Regelung „Dienstreisestart am Wohnort oder der Arbeitsstelle“ weiter an. Fragt sich nur, wie lange dies noch geht?

Wir fühlen uns im Stich gelassen! Nur Sonntagsreden, aber keine Umsetzung!

Trotz der umgehend eingereichten Stellungnahme des Landesfeuerwehrverbandes und des Bayerischen Landkreistages noch in 2010 und trotz geführter Gespräche mit Verantwortlichen der zuständigen Bayerischen Staatsministerien (des Innern und der Finanzen) erfolgte bis heute keine Reaktion. In Anbetracht sowohl der Ehrenamtlichkeit der genannten Tätigkeit als auch der vielfach von der Politik propagierten „Stärkung des Ehrenamtes“, ist dieses Verhalten mehr als unverständlich.

Sonntagsreden und lobende Worte bei Versammlungen und Gründungsfesten brauchen wir nicht, wir brauchen endlich eine tragbare Entscheidung! Aber anscheinend hat unsere Politik doch kein ernsthaftes Interesse an unserer ehrenamtlichen Arbeit!

Aus Sicht des Landesfeuerwehrverbandes kann es jedenfalls nicht sein, dass die besonderen Führungsdienstgrade der bayerischen Feuerwehren ehrenamtlich tätig werden und zudem für einen Großteil ihrer tatsächlichen Reisekosten selbst aufkommen müssen. Handeln statt Sonntagsreden wäre hier die Aufgabe des Staates!

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Mi

08

Jun

2011

PI Deggendorf zu Gast auf der Wache

10 Führungsbeamten der PI Deggendorf, darunter die beiden Chefs, wurde durch SBI Schraufstetter das neue ELDIS vorgestellt. Schraufstetter erläuterte die Planungsarbeiten, sowie die neue Alarmierung. Im Anschluss an den Vortrag wurden Fragen beantwortet und Probleme besprochen. Hilmer und Schraufstetter betonten, dass eine Funkanbindung der Polizei dringend notwendig wäre und auch an der Verständigung der Polizei noch gearbeitet werden muss. Das Gespräch dauerte knapp 2 Stunden.

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Di

22

Mär

2011

BRK und Feuerwehr werden eine Einheit

01.April 2011

 

BRK und Feuerwehr wachsen noch enger zusammen.

Im Stadtgebiet wird ein Pilotprojekt erprobt. Durch die Zunahme der gemeinsamen Einsätze wurde duch Rettungsdienstleiter Markus Mühlbauer und SBI Alois Schraufstetter ein Modellversuch gestartet. Ein RTW mit kompletter Zugbesatzung wird den gesamten April in der Feuerwehrwache versuchsweise stationiert. Der RTW verlässt in Zugfolge zusammen mit den Feuerwehrautos das Gerätehaus. Derzeit werden die Aufenthaltsräume umgebaut, denn das Sanitätspersonal wird 24 Stunden auf der Wache verbringen. Für dieses Pilotprojekt werden extra zwei neue Schlafräume errichtet und die Sozialräume erweitert. Auch die Feuerwehr provitiert dabei! Ein gemeinsamer Fitnessraum entsteht und ein Whirlpoolbereich mit Sauna wird gebaut. Die Bauarbeiten beginnen gemäß der Leaderförderung am 01.4.2011. Ferstigstellung noch im ersten Halbjahr. "Wenn wir schon die ILS nicht bekommen haben, so wollen wir wenigstens hier die Stärke 'Deggendorfs beweisen. Besonders freut es mich, dass wir auch den Rettungshubschrauber hier stationieren, der nach Erlass des neuen Weiß-Rot-Blau Gesetzes auch für Feuerwehreinsätze zur Verfügung steht. SBM App ist bereits am Lehrgang und erwirbt den Helikopterschein."...so der Originalkommentar der Wehrleitung.

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So

13

Mär

2011

Atommeiler eine Gefahr auch für Deutschland

Deutschland ist für Atomnotfälle nicht gerüstet

 

Japan muss uns aufrütteln und es sollte sofort überprüft werden, ob wir auch ohne Atomstrom versorgt werden können.

Versorgt heißt aber auch, kein Einkauf von Atomstrom aus dem Ausland!

Schnellstmöglich sollten alle Gefahrenquellen abgeschaltet werden, denn selbst nach der Abschaltung dauert es noch Jahrzehnte bis zur gefahrlosen Entsorgung.

Alternativtechniken müssen forciert werden um das Ziel zu erreichen.

Nicht auszudenken, wenn es uns treffen würde, was angesichts der Terrorgefahren durchaus möglich sein könnte.

Gefahrenabwehr? Diese ist kaum möglich, denn Schutz ist wenn, dann nur mit Abstand und Zeit möglich!

Ein Staatskonzept welches mit dem Verteilungsmodus von Jodtabletten schon erschöpft ist, ist zu wenig!

Die Bundeswehrreform trägt ein Übriges dazu. Durch fehlende Helfer sterben Einheiten wie die ABC-Züge. Auch das THW kämpft um Ihre Helfer!

Warum keine Wehrpflicht für Alle! Alternativ dazu die Wahl des sozialen Jahres. Befreiungen darf es keine geben, dafür zurück zum mehrjährigen Ausgleichsdienst bei Feuerwehr, ABC-Zug, THW oder beim BRK.

Deutschland ist sich nicht bewusst, dass es uns auch treffen könnte.

Vorbereitet sind wir kaum und wir sollten anfangen, den Ernst der Lage durch Japan wieder zu erfassen!

Der Katastrophenschutz muss saniert werden, nicht die Bundeswehr!

 

Feuerwehr Deggendorf

im Namen alle Aktiven

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Sa

26

Feb

2011

Artikel in der PNP über die Wünsche der Wehren

Wenn ich die Argumente der “passiven Schreibtischfeuerwehrleute“ lese, dann wird mir deren Leitsatz immer wieder bestätigt: „Wir haben zwar von der Praxis keine Ahnung, aber wir haben ja die Praxis studiert“.

Feuerwehren haben keine Wünsche! Feuerwehren verlangen, fordern und sagen was sie zum Arbeiten brauchen!

Es gibt kein Wunschauto, es gibt kein Wunschgerätehaus, schon gar nicht, wenn man die strengen DIN Regeln und die Förderrichtlinien kennt.

Vielleicht wurde es einfach vergessen, dass genau diese Richtlinien dort entstehen, wo heute gemeckert wird!

 

Wer von den genannten Herren(Frauen) steht denn nachts auf, bei Regen, bei Minusgraden, bei Sturm, Wind und Hagel? Es ist mir schon klar, dass ich im warmen Verwaltungsgebäude keine Schutzkleidung tragen muss und Stunden nachdem alles abgearbeitet ist, mir auch nicht die Frage stellen muss, wie das Ganze überhaupt abgelaufen ist.

Damit ist es auch momentan egal, warum die Wunschkleidung so teuer war….Live nach dem Motto: “Mich friert ja auch nicht..“

 

Liebe Mitglieder der kritisierenden Kunst: „Ich lade Sie ein! Fahren Sie mit, wenn es bei Minus 15 Grad brennt. Werden Sie nass, erfreuen Sie sich an der Natur und bewegen Sie sich in der Erlebniswelt eines Großbrandes. Nach 3 Stunden Vergnügen mit durchnässter Kleidung und erfrorenen Zehen lade ich Sie im Anschluss ein, im besagten Zustand die Heimreise anzutreten! Stopp: Sorry, ein Zelt zum Aufwärmen gab es nicht, eine zweite trockene Kleidung auch nicht. Bitte? Eine warme LKW Kabine…? Nein, die kann nicht aufgeheizt werden, weil die Magerausstattung eine Standheizung nicht vorsieht!“

 

Wenn die Feuerwehren sich was wünschen, dann wäre es der Abbau der Bürokratie, die mittlerweile um 500% zugenommen hat.

Beantworten Sie folgende Wunschfrage: Die Autoindustrie baut immer sichere Autos, mittlerweile so sicher, dass es immer neuere Werkzeuge bedarf, um Eingeklemmte befreien zu können. Ist es nun ein Wunsch oder eine Forderung der Feuerwehr, das notwendige Werkzeug für das Befreien zu bekommen?

Wenn wir dazu übergehen, die Frage der Sicherheit nur mehr nach Magernormen und Magerhaushalten zu bewerten, dann „Gute Nacht“. Ich sehe schon die Schlagzeilen: „Feuerwehr musste mit Steinzeitgeräten arbeiten“

 

Rechnen wir doch den Kommunen einfach mal dagegen, welche Personaleinsparungskosten den Gemeinden durch die „Wunschwehren“ erspart bleiben!

Doch halt, wir haben doch Wünsche: „Lasst die Kirche beim Dorf“! Ein weiterer Wunsch: Würden die vielen passiven Mitdenker aktiv in den Feuerwehren mitarbeiten, würden manche Personalprobleme in den Feuerwehren der Vergangenheit angehören!

 

 

Alois Schraufstetter

Stadtbrandinspektor

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Di

15

Feb

2011

Feuerwehrdienst über 63 hinaus....

Man sollte das Thema sehr vorsichtig angehen, denn nicht in allen Kreisen der Feuerwehr wird es positiv gesehen.

Man sollte es einfach durchleuchten und wirklich alles auflisten.

Ich selbst bin schon immer der Meinung, dass der Feuerwehrdienst nicht mit 60, jetzt 63 enden soll und darf.

Man dient seinem Verein jahrzehntelang und wird dann regelrecht als „unmündig“ entlassen.

Anders in Österreich, anders beim THW! Warum wohl?

Allerdings muss man selbst zugeben, dass ab dem 55. Lebensjahr die Leistungsbereitschaft einfach abnimmt. (biologisch gesehen)

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Führungsstruktur, die vermutlich deutlich an Alter gewinnen würde, was sich meiner Beurteilung eher nachteilig auswirken könnte.

Junge Leute verlieren die Lust und werden in ihrem teilweise sehr engagierten Verhalten und Können ausgebremst. Dies darf nicht passieren!

Bitte auch keine zwei Altersgrenzen wie bis vor kurzem: Der KBR bis 63, der Rest endet im Sichtum mit 60...! Das war doch menschenverachtend!

Wer Boshaftigkeit vermutet hätte auch sagen können: Bei den Goldfasanen ist es doch egal, die sind ja eh jenseits des Geschehens.

Nein, auch hier muss Schluss sein. Eine Altersgrenze für Alle! Nicht zuletzt heißt unser Grundsatz: Einer für Alle, alle für Einen!

 

Was sollte also in einer Änderung des BayFWG umgesetzt werden? Hier die Antwort eines Stadtbrandinspektors:

 

1.       Aktiver Feuerwehrdienst bis 63 Jahre, dann Überführung in die Alterswehr oder „Seniorenwehr“ mit Beibehaltung des aktiven Status bis max. 70 Jahre, oder solange man selbst kann. Die Führung greift auf diesen Personenkreis zu und gibt Ihnen wichtige Aufgaben innerhalb der Wehrorganisation. Wie oft würde ich mir als Kommandant wünschen, dass ein Älterer zuhause ist, der sich dann um die verbleibenden Aufgaben im Gerätehaus kümmert, sei es auch nur das Verschließen der Hallentore. Vielen Wehren wäre auch geholfen, wenn sie bei Passivaufgaben wie Absperrungen oder dgl. Auf „Seniorenpersonal“ zurück greifen könnte. Wir haben es in Deggendorf bei der Schneekatastrophe praktiziert und ich zögere auch nicht, dies wieder zu tun. Rechtliche Bedenken? Wohl kaum, denn das BayFWG gibt uns ja die Möglichkeit, Sachen und Personen in besonderen Notlagen heran zu ziehen. (Verstanden?) Wo ein Wille, da ein Weg!

 

2.       Ende der Führungsämter (Gruppenführer, Zugführer, Kommandant, KBM; KBI; KBR; SBM; Stadtbrandinspektor; SBR) mit Ablauf des 63. Lebensjahres.

 

3.       Keine Führungsaufgaben nach dem 63. LJ beim Einsatz oder im Übungsgeschehen mehr.

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Sa

05

Feb

2011

Öffentlicher Dank an unsere Mannschaft

Stadtbrandinspektor Alois Schraufstetter und Stadtbrandmeister Bernd App gehen den Weg des öffentlichen Dankes

 

Seit Januar ist die Hölle los, kaum ein Tag wo nicht mindestens einmal der Piepser geht, teilweise zwei oder dreimal heißt es pro Tag „Alarm“. Spitzenreiter waren vor ein paar Tagen 7 Alarmierungen.

Beide Kommandanten zollen den Wehrmitgliedern hohen Respekt, denn sie kommen kaum aus den Einsatzschuhen und für Freizeit bleibt derzeit keine Frei(e)- Zeit.

Schraufstetter betont: „Dies wird alles ehrenamtlich geleistet, ohne einen Cent zu bekommen….., nicht mal eine Freibiermarke!“ Er grinst dabei….

Wenn Einsatzkosten entstehen, so werden diese über die Stadt erhoben, die zur Kostenabrechnung verpflichtet sind, um die Kosten der Dienststelle „Feuerwehr“ abzudecken“

 

Was derzeit von den Mädels und Jungs erbracht wird kann nicht hoch genug geschätzt werden. Es sind keine leichten Einsätze! Darunter ein Mordfall, mehrere schwere Brände, viele schwere Verkehrsunfälle und der Alltagskram bis hin zur böswilligen Alarmierung durch Leute, denen es einfach gefällt, die Feuerwehr zu ärgern.

 

Schraufstetter weiter: „Ich habe Respekt vor jeder Vereinsarbeit, aber Feuerwehrmann/frau in einer Stadt wie Deggendorf sein zu dürfen ist eine Art Berufung. Wir sollten stolz auf diese Frauen und Männer sein. Was mich sehr freut ist, dass die Feuerwehr in der Beliebtheit der Bürger sogar noch weit vor der Polizei nach einer Umfrage kommt.  In wem haben sie das meiste Vertrauen? ..in die Feuerwehr!“ „Das geht runter….“

 

Dieses öffentliche Lob an meine 650 Wehrmitglieder in 8 Stadtwehren muss mal ausgesprochen werden. Sogar das Bayerische Feuerwehrgesetz sieht eine solche Belobigung vor.

 

Berufspersonal? ….darauf Schraufstetter: Wie sollte das finanziert werden? Die Stadt müsste immer von der Maxime ausgehen, denn Großeinsätze richten sich nicht nach Dienstplänen mit Magerbesetzungen. Rechnen wir mal: Pro Schicht (3 mal 8h) rund 30 Mann ergäben rund 90 Angestellte, dazu der Faktor Urlaub und Krankheit…..Rund 120 Mann/Frau müssten vorgehalten werden. Hochgerechnet eine Ausgabe pro Jahr von rund 6 Millionen Euro!

Gute Nacht Herr Kämmerer….*g*

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Fr

26

Nov

2010

Digitalfunk

Nachdem es momentan etliche Diskussionen um die Errichtung von Sendeanlagen für den Digitalfunk gibt, möchte ich Euch meine Meinung dazu mitteilen!

 

Ich lehne den Digitalfunk weder ab, noch bin ich dagegen.

Ich versuche nur ehrlich zu bleiben, denn die Feuerwehr ist nicht der "Vorantreiber" wie es oft zu lesen ist. Angedacht war der Digitalfunk zur Fußball WM 2006. Bis heute kam er nicht, weil wir ja wieder alles schwieriger machen müssen, als es wäre. (Da fällt mir doch glatt das Einführungsdrama um die LKW Maut ein)

 

Wenn ich im Zusammenhang öffentlich sage: "Die Feuerwehr braucht den Digifunk nicht unbedingt, so beziehe ich dies natürlich nur auf die FF Deggendorf. Wir haben keinerlei Funklücken, weder im Sprachbereich, noch im Alarmierungsbereich. Seit der Einführung der analogen Gleichwellentechnik sind uns Funkprobleme unbekannt und die Technik ist für "ehrenamtliche Mitarbeiter" auch mehr als ausreichend. Ganz ehrlich: Wenn du mit den derzeitigen Funkgeräten nur ab und zu zu tun hast, hast du doch schon  Probleme, die richtigen Knöpflein zu drücken. Wenn ich dann lese, dass man alles aufschalten und einzeln schalten kann, bis hin zum Empfang der Herztöne des Atemschutzgeräteträgers....sorry, für mich nicht erforderlich!

 

In der ganzen Diskussion wird auch vergessen, dass wir zusätzliche Sendeanlagen, sogenannte Repeater brauchen. Welche Kosten dann auf die Kommunen zukommen, ist noch nicht bekannt.

Wie kann es auch passieren, dass ich die Alarmierung der Feuerwehr vergesse und dann die Kommune doppelt belaste? (Kosten der Aufrechterhaltung des Analogsystems)

Dies beweist allein, dass der Digifunk anfangs nur für die Polizei geplant wurde.

 

Vorgehensweise:

Es ist einfach nachvollziehbar, dass der Bürger sich meldet. Bevor man solche Sendeanlagen plant, sollte man als erstes das Vorhaben mit der betroffenen Kommune und mit dem Bürger abstimmen. Wer möchte in seinem Garten schon einen solchen Mast installiert bekommen?

 

Fazit:

Wenn der Digifunk kommt (wo ich davon ausgehe) werden wir uns natürlich dran hängen. Keine Frage! Die Kostenseite sollte mich dann als Kommandant nicht mehr interessieren. Hier habe ich nur eine einzige Forderung: "Es muss überall, also auch in der tiefsten Tiefgarage funktionieren." Als Kommunalpolitiker werde ich die Kosten erfahren und ggf. mitsprechen dürfen. Hier entscheidet dann jedoch der gesamte Stadt- oder Gemeinderat.

 

Euer

Ali Schraufstetter

Kommandant FF Deggendorf

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Fr

01

Okt

2010

Stolz auf das Geleistete

Stolz ist SBI Schraufstetter auf die Leistung der Feuerwehrmänner beim MGM Brand. "Ich war begeistert, welches KNOW HOW in den Wehren steckt. Noch mehr freute es mich sagen zu können: Beim Brand im MGM gab es keine einzelne Wehr, nein es war eine einzige große Gemeinschaft, wo auch BRK, THW und Polizei dazu gehörten. Respekt! Bewährt hat sich auch die Bereitstellung eines reinen Rettungstruppes im Atemschutz. Schon nach kurzer Zeit musste er aktiv werden. FWM Christian Vogl: "Es war haarscharf...aber dem Kollegen geht es schon wieder gut".

Weiter so...! Wo in der Politik noch diskutiert wird, wird in der Feuerwehr praktiziert: "Das Oberzentrum...eine unschlagbare Einheit!"

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Fr

20

Aug

2010

Dreharbeiten für das ZDF mit Katharina Böhn

Schauspieler unter sich..!

Michael Pammer, Leiter der Höhenrettungsgruppe Deggendorf/Plattling drehten mit Katharina Böhm an einer Szene für die ZDF Reihe "Montagskrimi". In der Mitte die strahlende Schauspielerin, die selten so schöne Jungs um sich hat. Die Dreharbeiten wurden in Kalteck durchgeführt, näheres sollte nicht verraten werden. Die Landkreisfeuerwehr Regen unter KBR Hermann Keilhofer unterstützte die Deggendorf/Plattling Höhenrettung vor Ort.

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Fr

20

Aug

2010

Brandschutzerziehung, neues TEAM im Landkreis

Seit August 2010 steht allen verantwortlichen Kameradinnen und Kameraden, die Interesse am Thema Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten haben, das 6-köpfige Brandschutzerzieher-Team unterstützend und beratend zur Seite. Judith Rothenwöhrer,
1. Vorsitzende und Ansprechpartnerin für die Wehren links der Donau, und Stadtfrauenbeauftragte Michaela Schwarz absolvierten im März diesen Jahres den Lehrgang zum Brandschutzerzieher an der SFS in Würzburg. Verena Schmid, 2. Vorsitzende und Ansprechpartnerin für die Wehren rechts der Donau im Landkreis Deggendorf, wird diesen Lehrgang in Kürze absolvieren. Neben diesen drei Mitgliedern gehören auch Kreisjugendwart Gerhard Münich, Kreisfrauenbeauftragte Martina Held und Sandra Pöschl (FW Stephansposching) zu diesem Team.

 

Alle zusammen möchte sie die Brandschutzerziehung vor allem bei Kindern im Landkreis Deggendorf vorantreiben. Mit Fachwissen, Unterlagen und praktischen Unterrichtsmitteln, z. B. dem Rauchhaus, wollen sie den Kameradinnen und Kameraden, die bisher den Unterricht in ihren Ortskindergärten und –schulen gemacht haben informativ und beratend und er die Arme greifen.

Dazu findet am 06.10.2010 um 19:00 Uhr eine Informationsveranstaltung im Gerätehaus in Deggendorf statt. Eingeladen ist jeder, der sich für dieses Thema interessiert.

 

Bei Fragen zur Brandschutzerziehung wendet euch einfach an die jeweilige Ansprechpartnerin.

 

 

 

Ansprechpartnerin links der Donau:

judith.groeller@t-online.de               

Ansprechpartnerin rechts der Donau:                                     schmid.putz@t-online.de

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Mo

09

Aug

2010

Traurig aber wahr....

Traurig aber wahr. Stand heute bei uns in der Zeitung:

Empörung bei der Feuerwehr: „Größtes und dümmstes Rindviech“
Ruhmannsfeldener Kommandant Rudi Edenhofer erstattet Anzeige wegen Beleidigung

Ruhmannsfelden/Landkreis.
Der Ruhmannsfeldener Feuerwehrkommandant Rudi Edenhofer ist fassungslos: In dieser Woche hat er einen anonymen Brief erhalten, in dem er als "größtes und dümmstes Rindviech" bezeichnet wird. Und dies wohl nur deshalb, weil er in der Nacht zum Montag bei einem Feuerwehreinsatz mit Blaulicht und Martinshorn gefahren ist.
Doch damit nicht genug: Auch Edenhofers dienstliche Vorgesetzte in der Kreisbrandinspektion - Kreisbrandmeister Thomas Märcz (Ruhmannsfelden), Kreisbrandinspektor Christian Stiedl (Böbrach) und Kreisbrandrat Hermann Keilhofer (Regen) - haben Schreiben ohne Absender erhalten, in denen Konsequenzen gegenüber Edenhofer gefordert werden. So ist Kreisbrandrat Keilhofer aufgefordert worden, den „hirnlosen Kommandanten“ entsprechend zu belehren.
Was war passiert? In der Nacht von Sonntag zum Montag wurden viele Feuerwehren des Landkreises nach Langdorf gerufen, wo in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen war. In letzter Minute wurde ein 54-järiger Mann aus dem brennenden Dachgeschoss geborgen (siehe Bayerwald-Bote vom Dienstag, 3. August).
Das Feuer war kurz nach 3.30 Uhr vom Hausbesitzer entdeckt worden. Da von einem Großbrand auszugehen war und die Wasserversorgung nicht gesichert schien, forderte Kreisbrandrat Herrmann Keilhofer gegen 3.50 Uhr auch die Feuerwehr Ruhmannsfelden an, die über den speziellen Schlauchwagen SW 2000 verfügt. Mit diesem Fahrzeug startete ein Ruhmannsfeldener Maschinist kurze Zeit später in Richtung Langdorf, ebenso vorneweg das Einsatzleitfahrzeug, das von Kommandant Rudi Edenhofer selbst gesteuert wurde.
Über die B 11 fuhren sie zur B 85 in Patersdorf und dann über Regen nach Langdorf. Dass an den Einfahrten und Kreuzungen die Sondersignale (Blaulicht und Martinshorn) eingeschaltet worden sind, war für Kommandant Edenhofer geradezu eine Notwendigkeit, zumal es mehrfachen Gegenverkehr gab. Dies bestätigte auch Kreisbrandrat Keilhofer: „Bei solchen Notfalleinsätzen sind die Sondersignale auch nachts notwendig, die Ruhmannsfeldener Fahrer haben absolut richtig gehandelt.“
Zumindest ein Mitbürger/eine Mitbürgerin – wahrscheinlich aus dem engeren Bereich des Marktes Ruhmannsfelden – sieht das völlig anders und hat die Wut über die nächtliche Ruhestörung in mehreren anonymen Schreiben zum Ausdruck gebracht. So lag in der Privatpost von Kommandant Rudi Edenhofer am Dienstagvormittag ein Brief mit folgendem Text: „Gratulation zum dümmsten Rindvieh auf Gottes Erdboden“. Vermerkt ist unter dem Datum 2.8.2010 auch noch die Uhrzeit 3.45 Uhr, was wohl besagen soll, dass der Briefschreiber zu dieser Zeit durch das Martinshorn aufgeschreckt wurde.
Kommandant Edenhofer fühlt sich nicht nur in seiner Ehre verletzt, sondern auch seine Funktion als Feuerwehrmann verunglimpft. „Wenn so über ein Ehrenamt gedacht wird, können wir einpacken“, sagte er gegenüber dem Viechtacher Bayerwald-Boten. Der 42-Jährige ist seit 26 Jahren aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Ruhmannsfelden und seit 7 Jahren ihr 1. Kommandant. „Das geht mir jetzt zu weit“, sagt Edenhofer und hat mittlerweile bei der Viechtacher Polizei Anzeige wegen Beleidigung erstattet.
Rückendeckung hat Edenhofer dabei von seinen Dienstvorgesetzten KBM Märcz, KBI Stiedl und KBR Keilhofer erhalten, die ebenfalls mit anonymen Schreiben und abfälligen Äußerungen über die Feuerwehr belästigt wurden. „Ich finde das äußerst ungut, wenn jemand aus dem Schützengraben feuert“, kommentierte Keilhofer die nicht unterzeichneten Briefe. „Wenn jemand Kritik übt, muss er auch den Schneid haben, seinen Namen zu nennen“, sagte Keilhofer. Die Kreisbrandinspektion stehe in dieser Angelegenheit „voll auf der Seite“ des Kommandanten.
Quelle: Der Bayerwald-Bote / Passauer Neue Presse vom 07.08.2010

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Do

22

Jul

2010

Anhänger bei den Feuerwehren

Anhänger bei den Feuerwehren

Anhänger für Feuerlöschzwecke sind vom Zulassungsverfahren ausgenommen!

Ein entsprechendes Schreiben u.a. an die Zulassungsstellen ist vom StMI in

Verbindung mit dem StMWIVT in Vorbereitung.

Derzeit ist die Praxis bei den Zulassungsstellen in Bayern unterschiedlich.

In den Feuerwehren befinden sich immer noch viele Anhänger mit eigenem

Kennzeichen und eigener Zulassung. Alle zwei Jahre muss man deshalb auch eine

Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO an diesen durchführen lassen. Dies kann

zukünftig entfallen.

Nach Rückfrage bei der Versicherungskammer Bayern ist der Anhänger mit dem

ziehenden Fahrzeug mit versichert (Haftpflicht). Die Kaskoversicherung (Teil- oder

Vollkasko) des Fahrzeugs trifft allerdings nicht auf den Anhänger zu.

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Mi

14

Jul

2010

Feuerwehrführerschein

Pressemitteilung 104 / 2010 des Bundesrats vom 09.07.2010

 

Feuerwehrführerschein: Bundesrat beschließt Gesetzentwurf

Der Bundesrat hat am 09.07.2010 einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem er die Einsatzfähigkeit von Rettungsorganisationen erhöhen möchte.

Hierzu wollen die Länder den Erwerb der Fahrberechtigungen zum Führen von Einsatzfahrzeugen deutlich erleichtern. Sie schlagen daher vor, eine Sonderfahrberechtigung für entsprechende Fahrzeuge bis zu einer Gesamtmasse von 7,5 Tonnen einzuführen, für deren Erwerb eine organisationsinterne Einweisung und Prüfung ausreichen soll, wenn der Fahrer mindestens seit zwei Jahren eine Fahrerlaubnis der Klasse B besitzt.

Die Regelungen sollen nur für ehrenamtlich Tätige gelten. Ein Umtausch der Fahrberechtigung in eine allgemein gültige Fahrerlaubnis ist nicht vorgesehen. Die Landesregierungen sollen ermächtigt werden, die konkrete Ausgestaltung durch Rechtsverordnung vorzunehmen, um spezifische Besonderheiten berücksichtigen zu können.

Zur Begründung führt der Bundesrat aus, dass den Freiwilligen Feuerwehren, den Rettungsdiensten, dem Technischen Hilfswerk sowie dem Katastrophenschutz immer weniger Fahrer für Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stehen, da seit 1999 mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B nur noch Kraftfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen gefahren werden dürfen. Für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen ist hingegen eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 erforderlich. Lediglich Fahrerlaubnisinhaber, die vor dem 1. Januar 1999 ihre Fahrerlaubnis erworben haben, können aufgrund des für sie geltenden Bestandsschutzes diese Fahrzeuge weiterhin mit dem Führerschein der (alten) Klasse 3 fahren.

Der Gesetzentwurf wird zunächst der Bundesregierung zugeleitet. Diese hat ihn innerhalb von sechs Wochen zusammen mit ihrer Stellungnahme an den Bundestag zu übermitteln.

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Do

08

Jul

2010

Doppelmitgliedschaften möglich!

Aufgrund mehrerer Anfragen:

 

Mitglied in Eichberg, oder Fischerdorf und zeitgleich bei der Feuerwehr Deggendorf....geht das?

 Ja, es geht! Das neue Feuerwehrgesetz ermöglicht dies. Warum auch nicht?

Wenn jemand begeisterter Feuerwehrmann ist, dann kann er dies in der FF Deggendorf zu 100% ausleben! Die Vielzahl der Alarme fallen mit den Stadtteilwehren nicht zusammen, es bleibt also genügend Freiheit, auch bei der großen Stadtwehr mitzuhelfen. Immerhin bilden wir eine einzige Einheit und ...mit dem selben Namen: "Deggendorf".

Übrigens: Studenten sind herzlich willkommen und für uns eine große Unterstützung. Das Projekt der guten Zusammenarbeit mit der FH trägt bereits viele Früchte! (..rl, gell Markus..Basti etc.)

 

Wir befreien zudem von der Bundeswehr! Wer also nicht einrücken will oder beruflich sich diesen Zeitausfall nicht leisten kann, der kommt zu uns. Die neue Verpflichtungszeit soll von sechs auf vier Jahre verkürzt werden.

 

Jugendfeuerwehr: Ab 10 Jahre ist der Einstieg möglich, für Buben und Mädel! Wohnort: egal!

 

 

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Fr

25

Jun

2010

SKYPE in der Alarmzentrale

Ab sofort ist die Kreiseinsatzzentrale auch über SKYPE erreichbar.

Sucht in SKYPE einfach unter "Kreiseinsatzzentrale Deggendorf" und ihr könnt direkt mit unserem Disponenten sprechen.

Videotelefonie möglich!

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Fr

25

Jun

2010

Wehrdienstabschaffung.....?

SBI Schraufstetter hat MdB Bartl Kalb geschrieben:

...sehr geehrter Herr Kalb! Mich würde die Meinung von Herrn Minister Guttenberg interessieren, wie Einheiten die ausnahmslos von Wehrdienstbefreiten existieren überleben sollen. Welche Pläne hat der Minister für den Katastrophenschutz in der Tasche?

 

  • Wie ist Eure Meinung dazu?
  • Wie sieht die Zukunft des Katastrophenschutzes aus?
  • Wie entwickelt sich z.B. der Personalstand am Beispiel des THW nach dieser Reform?

 

Mitmachen und Kommentare schreiben!

Auch der K-Schutz steht auf dem Spiel!

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Do

27

Mai

2010

Cornelia Schildknecht bei uns zu Gast

Mitinhaberin der Fa. Ziegler

Cornelia Schildknecht, Inhaberin der Fa. Fahrzeugbau Ziegler besuchte überraschend die Feuerwehr Deggendorf. Bei einem Aufbaulehrgang hat Gerätewart Günter Lernbecher die ersten Kontakte geknüpft. Getarnt als Lehrkraft befragte sie die Kursteilnehmer und gab sich erst später zu erkennen. Die Kontakte hielten bis heute und der versprochene Besuch war ein Highlight für unsere Wehr.

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Do

20

Mai

2010

"Einmal Hölle und zurück...!"

Brandsimulationscontainer des Landesfeuerwehrverbands für eine Woche in Deggendorf stationiert.

 

Lang ersehnt haben die Feuerwehren aus Deggendorf die Möglichkeit der Realbrandausbildung im Container des LFV. SBI Schraufstetter bemühte sich seit geraumer Zeit diese Ausbildung in Deggendorf an zu bieten. Die Teilnehmer müssen vor der heißen Ausbildung an einem 1,5 stündigen Theorieunterricht teilnehmen. In diesem werden nochmals die Grundlagen der Verbrennung und des Löschvorgang rekapituliert. Auch wird speziell auf den Brandverlauf vom kleinen Entstehungsbrand (z.B. Zigarettenkippe im Bett oder Sofa) bis zum Vollbrand eingegangen. Im Verlauf der Brandausbreitung kommt es für die Einsatzkräfte zu gefährlichen Situationen wie einem Flash Over.

Bei einem Flash Over erhitzen sich alle Gegenstände in einem Brandraum durch ein kleines Feuer soweit, bis sie zum Ausgasen beginnen, diese Gase sind hochentzündlich und teilweise sogar explosiv. Ist das richtige Mischungsverhältnis erreicht kann es zu einer Rauchgasdurchzündung kommen und auf einen Schlag steht der komplette Raum mit samt allem Mobiliar in Flammen. Dies wird in dem vom Landesfeuerwehrverband zur Verfügung gestellten Container realitätsnah geübt. Anders als in gasbefeuerten Anlagen oder regulären Feuerwehrübungen sieht sich der Feuerwehrmann, hier wie bei einem echten Brand, sehr hohen Temperaturen von 800 - 1000 (!) Grad Celsius ausgesetzt. Neben der Löschtechnik wird auch großer Wert auf die Erkennung von solchen Gefahrensituationen gelegt. So lernen die Teilnehmer förmlich den Rauch an Einsatzstellen zu lesen um Rückschlüsse auf Brandintensität und mögliche Gefahren machen zu können. Als kleinen Nebeneffekt kann auch jeder Teilnehmer die Grenzen der Feuerwehrschutzkleidung sowie seine eigenen Belastbarkeit austesten.

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Di

27

Apr

2010

MDL Sibler antwortet

Sehr geehrter Herr Sibler,

 

anliegend übersende ich Ihnen die als Reaktion ergangene PM des StMI, in der die wesentlichen Aspekte und Informationen enthalten sind. 

 

Der AK-Innen begleitet bereits seit mehreren Monaten die vom StMI geplante Erhöhung der Stellplatzförderung. Dabei haben wir in unseren Sitzungen (zuletzt am 24.03.) gegenüber dem StMI mehrfach einen schnellen Abschluss des Verfahrens angemahnt, da viele Gemeinden auf die neuen Förderrichtlinien warten. 

 

Nach dem vom StMI erarbeiteten und in längeren Verhandlungen mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Feuerwehrverband abgestimmten Konzept soll im wesentlichen die Stellplatzförderung (derzeit 40.000 € pro Stellplatz bei Neubau eines Feuerwehrhauses) in gestaffelter Weise angehoben werden. Nach unserem Kenntnisstand sind nunmehr folgende Stellplatzförderungen beim Neubau beabsichtigt:

 

1.+2. Stellplatz        46.500 €

3.-5. Stellplatz        57.000 €

6.-9. Stellplatz        70.000 €

ab 10. Stellplatz      80.000 €

 

Für die Änderung der Förderbeträge muss die Feuerwehr- Zuwendungsrichtlinie geändert werden. Derzeit befindet sich das Änderungskonzept laut StMI noch beim StMF zur Zustimmung. Sobald die Zustimmung vorliegt, soll die neue Richtlinie schnellst möglich in Kraft gesetzt werden.

 

Die genauen neuen Förderpauschalen bitte ich nur intern zu verwenden, da wie gesagt die endgültige Zustimmung des StMF noch aussteht.

 

Der AK- Innen wird das Thema weiter intensiv verfolgen und beim StMI weiter nachbohren.

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So

25

Apr

2010

Eine Idee zum Nachmachen

"Helfer baden, lesen und feiern ab sofort kostenfrei"

Die ersten Feuerwehrleute haben eine Ehrenamtskarte bekommen. Damit würdigt die Stadt deren teils gefährlichen Einsatz.
Einen Kritikpunkt hat Gemeindewehr-leiter Bernd Starke bei der gestrigen Jahreshauptversammlung von seiner Liste gestrichen - oder zumindest weniger hart formuliert: die mangelnde Anerkennung des Ehrenamtes. Denn das tut Leisnig in einem ersten Schritt mit der Ehrenamtskarte. Diese haben die ersten Feuerwehrleute ausgehändigt bekommen. Mit der Karte haben Feuerwehr-angehörige freien Eintritt in kommunale Einrichtungen wie Bibliothek und Stadtbad sowie zum Burg- und Altstadtfest.Die Karte erhalten alle 145 Mitglieder der Feuerwehr Leisnig - vom Jugendlichen bis zum Alterskamerad. Alt-Wehrleiter Günter Niemz freute sich, dass an die ehemals Aktiven gedacht wurde. Trotz einer Stärke von 72 Einsatzkräften ist das Personalproblem für den Feuerwehrchef ein chronisches. Besonders tagsüber fehlen immer wieder Männer, die ausrücken. Eine Pflichtfeuerwehr aufzustellen, ist für Starke trotzdem keine Alternative. Um die Aufgaben weiterhin lösen zu könnten, appellierte er, noch stärker als bisher abteilungsübergreifend zusammenzuarbeiten. Auch das Miteinander über die Stadtgrenzen hinaus sei aus Sicht des Wehrleiters wichtig und habe sich im Vorjahr in Saalbach und Polkenberg bewährt. Insgesamt 34 Einsätze sind die Leisniger Feuerwehrleute 2009 gefahren. Zwei Mal waren die Kameraden aus Brösen und Gorschmitz dabei, ein Mal die Minkwitzer. 750 Stunden stehen dafür zu Buche.

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Fr

23

Apr

2010

Gelder aus der Feuerschutzsteuer.....

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 23.04.2010

Fast 28 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer sind in Bayern bei den Feuerwehren und den Feuerwehrschulen nicht angekommen
Helga Schmitt-Bussinger: Unerträglicher Skandal, dass das Geld regelrecht zurückgehalten wird

 

Mit Unverständnis reagiert die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Helga Schmitt-Bussinger, auf die Information des Innenministeriums, dass das Aufkommen aus der Feuerschutzsteuer nicht in Gänze zur Förderung der Feuerwehren in Bayern und zum Unterhalt der drei staatlichen Feuerwehrschulen verwendet wird. Auf eine schriftliche Anfrage der SPD-Abgeordneten teilte das Innenministerium mit, dass sich im Jahr 2009 nach Abzug der Aufgaben für den Brandschutz wie Feuerwehrfahrzeug- und Geräteförderung, Feuerwehrgerätehäuserförderung und Förderung von Feuerwehrwachen ein Überhang bzw. Ausgaberest von 27,77 Millionen Euro aus dem Feuerschutzsteueraufkommen ergibt und damit etwa die Hälfte der zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausgereicht wurden.

Schmitt-Bussinger: „Fast 28 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer sind in Bayern bei den Feuerwehren und den Feuerwehrschulen bis zum Jahr 2009 also nicht angekommen. Die Begründung des Innenministeriums klingt wie eine Entschuldigung, dass sich bei der Feuerwehrförderung ein geringerer Mittelbedarf ergeben hat, dass das Geld aber nun für die Erhöhung der Fahrzeugförderung, die Verbesserung der Gerätehausförderung verbunden mit großen Bauvorhaben bei mehreren Berufsfeuerwehren sowie bei den staatlichen Feuerwehrschulen für anstehende Baumaßnahmen sehr bald in Anspruch genommen wird." Die Feuerwehren in Bayern müssten bereits seit langem besser gefördert werden. Die Feuerwehren wollen nicht weiter nur gesagt bekommen, dass ihre Arbeit wichtig sei, sondern sie wollten dies auch spüren. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die bayerischen Feuerwehren jährlich über 200.000 Einsätze leisten, dass alle 2,5 Minuten in Bayern eine Feuerwehr alarmiert wird und dass jährlich über 9000 Personen bei Einsätzen durch die Feuerwehr gerettet werden. Daher müsse alles getan werden, die Feuerwehren zu unterstützen und zu fördern.

Die SPD-Fraktion fordert bereits seit längerem, die Feuerwehrförderrichtlinie so zu ändern, dass große Feuerwehrgerätehäuser gegenüber der Förderung von kleineren nicht weiter benachteiligt würden. Die Richtlinie hat zur Folge, dass große Feuerwehrgerätehäuser und vor allem die Häuser von großen Feuerwachen der Freiwilligen Feuerwehren, ständige Wachen und Berufsfeuerwehrwachen benachteiligt würden. Die Förderhöhen würden bei den geplanten Feuerwachen wie in Fürth, Nürnberg und Lindau nur noch bei zehn Prozent der Bausumme liegen. Deswegen fordert die SPD eine Änderung der Förderrichtlinie 2010. Ruheräume, Kantinen, Desinfektionsräume, weitere Schulungsräume, Büros, Sporträume, Tankstellen, Führungsräume, Bekleidungskammern, Funkwerkstätten müssten ebenso wie Sondereinrichtungen und -anlagen wie Schlauchtürme, Kompaktanlagen, Atemschutzwerkstätten, Atemschutzübungsanlagen in die Förderung aufgenommen werden. Auch seien die Förderrichtlinien so eng gefasst, dass die vorhandenen Mittel (12 Millionen Euro) gar nicht ausgeschöpft werden. Lediglich 8 Millionen Euro kämen zur Auszahlung.

Auch die drei staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern müssten schon längst nachhaltig und zukunftsorientiert gesichert werden. Dabei sei besonderer Wert auf eine bedarfsgerechte Ausstattung mit qualifiziertem Personal zu legen, das auch angemessen vergütet werde. Bei der Ausstattung und der Ausbauplanung der drei Feuerwehrschulen müsse auf eine moderne Ausstattung der Lehrmittel, Ausrüstung, Fahrzeugen und Gebäuden besonderer Wert gelegt werden.

Schmitt-Bussinger: „Für all das hätte man das Geld aus der Feuerschutzsteuer schon viel früher verwenden müssen. Dass es regelrecht ‚zurückgehalten' worden ist, halte ich für unerträglich und für einen Skandal".

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Do

18

Mär

2010

Neues Handling beim Atemschutzlehrgang

  • Der Atemschutzlehrgang musste etwas umorganisiert werden!
  • Die Anmeldung läuft ab sofort direkt über den Lehrgangsleiter, Herrn Bernd App. Herr App ist unter der Telefonnummer 0991-3830847 erreichbar. Alternativ über Email: sbm_app@ffw-lkr-deg.de
  • Alle Formulare finden Sie auf dieser Homepage zum runter laden!
  • KBM App bestätigt oder sagt wegen "Überfüllung" ab
  • Die Rechnung für die Gemeinde bekommt der Lehrgangsteilnehmer am ersten Tag ausgehändigt. Damit kann die Rechnungsstellung nochmal überprüft werden.
  • Der Lehrgangsteilnehmer gibt die Rechnung bei der Gemeinde ab
  • Zahlungsempfänger ist nicht mehr die FF Deggendorf  e.V., sondern die Kreisbrandinspektion
  • Im Betrag von 65.--€ ist auch wieder der Brandcontainer Osterhofen enthalten

 

Bitte das neue Verfahren beachten! Das Landratsamt hat demnach nichts mehr mit der Abwicklung zu tun.

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Fr

12

Feb

2010

Arbeitsstelle wegen Feuerwehr verloren

Sicher habt ihr den Beitrag gesehen! Und? Was sollen wir tun? Im Mittelalter hätte es Methoden gegeben, die sind leider heute verboten. Wir können nur protestieren, uns mit der Kollegin solidarisch erklären. Ich hoffe sehr, dass unser Verband und das STMI sich hier einklinken und dem Arbeitgeber Einhalt gebieten. Wenn dies Schule macht und ohne Konsequenzen bleibt, kann das Ehrenamt Feuerwehr einpacken. Man darf gar nicht daran denken, wenn dieser Arbeitgeber nun selbst die Hilfe von Freiwilligen mal braucht. Sicherlich kann dann die Hilfe nicht schnell genug gehen, denn diesmal "bins ja ich".

Vielleicht findet man schnellstmöglichst einen Job für unsere "Schreinerin", vielleicht bei einem Schreinermeister, der selbst Feuerwehrmann ist.

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Do

11

Feb

2010

Auf den Punkt gebracht: Reduzierung der Lehrgangszeiten

2 Wochen Zugführer, 2 Wochen Verbandsführer....haben die Planer vergessen, dass alle Feuerwehrleute ehrenamtlich arbeiten und diese Zeit den Arbeitgebern nicht mehr abzuringen ist? Muss es sein, dass sich ein Feuerwehrmann mit einer TS8 beschäftigt, obwohl er zuhause gar keine mehr hat? Für was lernt er im TM-Lehrgang die deutschen Sirenensignale, obwohl es keine K-Fall Sirenen mehr gibt? Warum wird er mit sinnloser Navigation per UTM Gitter stundenlang gequält, obwohl dies in der Einsatzhektik nie zum Tragen kommt? (wenn dann nur für die im warmen Bus sitzende Einsatzleitung) Viele Beispiele könnte ich aufzeigen, die die Ausbildung nur aufblähen und nichts bringen. Mir läuft sprichwörtlich jedes Mal der "Gickerl" auf, wenn sich Kreisbrandmeister stundenlang um Finanzierungsmodelle streiten! Eine Aufgabe die uns gar nichts angeht, die die Kommune lösen muss und soll! 2 Wochen Lehrgang sind einfach nicht mehr drin! Man muss reduzieren, Ballast abwerfen und das schulen, was man draußen an der Einsatzstelle braucht. Containerausbildung oder noch besser wäre das Wort "Modulausbildung" ist angesagt. Wir müssen zurück zu den Wurzeln der Feuerwehrarbeit! Da fällt mir ein neuer Lehrgangstyp ein: "Die optimale Teilnahme an der Fahnenweihe" Eine Woche Lehrgang....!

Provokativ geschrieben, zugegeben! Aber es soll zum Nachdenken anstacheln, denn es wird immer schwerer werden, neue "Perefektionisten" zu finden. Lasst mich dieses Wort noch erklären: Ein ehrenamtlicher Feuerwehrperfektionist = "Er kann das Gleiche wie sein Kollege, der bei der Berufsfeuerwehr ist". Nein er kann noch mehr, denn er sitzt ja nicht 24 Stunden am gleichen Platz im gleichen Auto! Er fährt am Morgen als Atemschutzträger zum Brandeinsatz, Mittag als Gefahrgutmann zum Gefahrgutunfall und wenn er Pech hat, dann am Abend als THL Spezialist zu anderen Einsätzen! Und so nebenbei bedient er seinen Arbeitgeber mit 150% Arbeitsleistung.....sonst droht die Kündigung! Von Familie und Hobby ganz zu schweigen, selbst hier findet er Zeit und Muße, oft zum Unmut von Frau und Kinder.

Da fällt mir noch die neue LP ein! Wahnsinn, wer solche Ideen entwickelt! Da sollten wir doch noch auch die Stufe 3/20 einführen: "Gold auf lilablassblaugrüngelb" Wäre es hier nicht besser gewesen, man schaut Richtung Gebirge zu unseren Nachbarn! Diesen reichen 3 Stück, aber die haben es in sich und haben Wert!

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Sa

19

Dez

2009

Digitalfunk nun doch 2013?

Nach neuesten Informationen soll der Digitalfunk nun 2013 kommen. Erstaunlich wo man das Geld dafür locker macht. Warten wir ab, wir werden es ja miterleben. Bin echt gespannt, ob es die Bundesstelle schafft, die vergessene Alarmierungskomponente bis dahin zu entwickeln??Quo vadis?

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Do

17

Dez

2009

FMS Entscheidung fällt schwer

Wenn selbst hochkarätige Feuerwehrmänner den Sinn des FMS Systems anzweifeln, wird die Umsetzung im Landkreis schwer werden. MdL Bernd Sibler soll nun endgültige Daten nennen, wann der Digitalfunk kommt oder noch besser auch benutzt werden kann.

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Mi

09

Mai

2012

Sicherheit geht vor

Die Deggendorfer Feuerwehrleute verstehen die Argumente des Landratsamtes nicht. Die Nachrüstung des Verkehrssicherungsanhängers wurde abgelehnt. Schraufstetter: "Wir müssen den Anhänger hydraulisch erweitern, so dass keine Leute beim Aufstellen der Warntafel hinten im herannahenden Verkehr arbeiten müssen. Dies ist absolut lebensgefährlich"! Die Warntafel können nach dem Umbau vom Fahrerhaus elektrisch aufgerichtet werden. Wie schnell es gehen kann, zeigte der letzte tödliche Unfall. Während der Absicherungsarbeiten wäre beinahe ein PKW in die Absperrung gefahren, ein LKW "rasierte" alle Warnleuchten weg. Feuerwehrmann Grezemba erbost:"Muss erst jemand von uns zu Schaden kommen...." Schraufstetter: "Er hat REcht, die Umrüstung der landkreiseigenen V-Warnanhänger kostet ca. 7000.--€ pro Gerät, zwei Feuerwehren haben es selbst schon finanziert, bleiben noch Schwarzach, Metten, Iggensbach und Deggendorf über!"

Ich hoffe, der Landkreis hat ein Einsehen!

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So

18

Mär

2012

Feuerwehrrente und Ehrensold

Schraufstetter befürwortet den Vorschlag von Christian Ude

 

Die Zukunft wird es zeigen, immer wenige Ehrenamtliche werden die Dienste in den Hilfseinheiten verrichten.

Schraufstetter wörtlich: "Was außer Undank hat denn der Ehrenamtliche zu erwarten?".

"Er wird weder Ehrenbürger, er bekommt keinen Ehrenring, nein nicht einmal die Fahrtkosten werden steuerlich anerkannt!".

"Es muss sich was tun".

Nach Schraufstetter wäre es durchaus angebracht, dass nach 40 Jahren Engagement eine Anrechnung auf die Rente erfolgen könnte. Schwierig wird nur das Handling und die Umsetzung. Hier sollte man sich einfach an den Einsatzzahlen orientieren um die Sache gerecht anzugehen. Auch den Ehrensold für Kommandanten und Führungskräfte hält Schraufstetter für sinnvoll. "Wir reden hier von Peanuts im Vergleich zu den Zahlungen in der Politik". Beides könnte dazu beitragen, dass die Kommunen auch weitherin auf "Freiwillige" hoffen dürfen.

 

Packen wir die Themen an und gehen endlich weg von der oft scheinheiligen Ehrenamtsdiskussion. Treten wir das Ehrenamt nicht mit Füßen, wie es in manchen Fällen durch die Verleihung fragwürdiger Auszeichnungen immer wieder passiert.

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Fr

23

Dez

2011

Stau in Deggendorf, die Diskussion

Kommentar zu den Leserbriefen

 

Die Diskussion um den Megastau

 

Es waren die Berge- und Abschleppunternehmer, die die Vergabe der Unfallaufträge durch die Polizei vor Jahren moniert haben.

In meinen bald 40 Einsatzjahren konnte ich die vielen Diskussionen immer miterleben.

Die Umstellung durch die Vermittlung einer überörtlichen Stelle und zwar nach einem gerechten System löste viele Probleme.

Nach Liste sortiert wird derjenige verständigt, der an der Reihe ist, voraus gesetzt er erfüllt die Anforderungen.

Wäre es wieder anders, wären die Vorwürfe schneller als jeder Unfall!

Zudem spielt die Entfernung des Bergeunternehmens keine große Rolle, weil die Bestellung des Bergeteams weit im Vorfeld passiert.

Erst nachdem der Gutachter die Arbeiten frei gibt, kann begonnen werden. Die Anfahrt des Bergeunternehmens spielt hier eine völlig untergeordnete Rolle?

Von den notwendigen polizeilichen Ermittlungen will ich gar nicht reden, denn die müssen vorrangig erledigt werden, zum Schutz und Recht der Betroffenen!

Die Bergung von großen, tonnenschweren Stahlplatten- oder stangen ist auch für das Bergeunternehmen keine alltägliche Arbeit. Auch das THW stößt hier sehr schnell an die Grenze.

Letztendlich muss alles gesichert aufgeladen und dann auch abtransportiert werden!

Erst wenn auch die Fahrbahnen wieder einen gesicherten Verkehr zulassen, kann geöffnet werden. Dazu gehört aber auch, dass die Mittelstreifenabtrennung steht und der Belag gesäubert wird.

Große Mengen an Öl mussten gebunden werden, der Schmierbelag musste weg.

 

Alles Arbeiten, die für die Sicherheit des nachfolgenden Verkehrs unabdingbar sind und viel Zeit in Anspruch nehmen.

Nur so können Folgeunfälle vermieden werden, Folgeunfälle die vielleicht tödlich enden könnten!

Ein Lob an dieser Stelle für die Polizei, sowie allen beteiligten Hilfskräften incl. der Fachfirmen und Autobahnmeisterei!

 

Apropo: Das BRK versorgte den Stau mit Tee und Decken. Die Feuerwehr stand für den Benzintransport jederzeit zur Verfügung!

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Mo

24

Okt

2011

Einsatznachbearbeitung mit vielen offenen Fragen

SBI hadert mit der Einsatznachbearbeitung!

 

"Mir ist das Ganze zu schwierig und aufwendig"

"Zudem müssen nach dem Kostenverursacherprinzip zuerst einige Fragen geklärt werden, bevor man dies von den Kommandanten verlangt"

Freilich, wir Kommandanten können alles, da zweifle ich nicht dran. Aber sollen wir auch wirklich alles "können müssen"? Nimmt uns hier der Freistaat nicht bald aus wie eine Weihnachtsgans?

Ich weiß es selbst nicht genau, nur weiß ich als Kommunalpolitiker was nun auf uns zukommt. Mehrarbeit, ohne Lohn und Brot....äh, ich meine: Mehrarbeit, weil wir es ja so gerne machen!! Was? Feuerwehrmann spielen!

 

  1. Was ist, wenn die KOM gar keine EDV wollen oder es auch nicht lernen wollen? (Ausweichfrage 6)
  2. Wenn es im Gerätehaus erfolgen soll, kann, wer hat dort überhaupt einen Computer und einen DSL Anschluss? Wer trägt die Kosten für die Einrichtung, oder kommt auf die Kommunen hier eine Flut von Forderungen zu?
  3. Wenn es der Kommandant zuhause macht, wie entschädigt man ihm seine EDV-Kosten?
  4. Was kommt auf die Kommunen zu, wenn der Kommandant eine EDV beantragt? Ich denke an die Einführung des FMS. Auch hier gibt es bis heute keine Forderung! Warum wohl? Genau, weil man sie sonst finanzieren müsste. Wer anschafft der bezahlt!

Viele Fragen, die der Fairness halber geklärt werden sollten. Lapidar zu sagen, "..da findet der Kommandant schon einen aus der Wehr" ist der verkehrte Weg.

Wenn man sich eine ILS leisten kann, dann sollte man sich auch jemanden leisten können, der in den Landkreisen diese federführende Aufgabe übernimmt.

Da fällt mir noch spontan das Prozedere der Kreiseinsatzzentralen ein. Warum diese wohl bis heute noch fehlen?

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Mi

21

Sep

2011

Engländer bei uns gestrandet

Gestern gegen 10:30 kam ein Hilfskonvoi aus England zur unserer Feuerwehrwache.

Der Konvoi bestand aus 6 ausgemusterten Feuerwehrfahrzeugen, die unter der Projektleitung von Rotary von England in den Kosovo überstellt werden.

Eines der Fahrzeuge hatte einen größeren Defekt, eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich!

Den Feuerwehrkameraden aus England konnte geholfen werden. Die eigenen Mechaniker reparierten in unserer Werkstatt den Schaden unter Mithilfe unserer Feuerwehrleute.

Spontan kam Stadtbrandinspektor Schraufstetter dazu, der übersetzte.

„For firefighters there are no boundaris, no differences in the nations! The language of helping hands is international!”

 

Er lud die Kollegen zu einer kleinen Brotzeit ein. (bavarian hospitality = Leberkäse, Brezen und Weißbier)

 

Stadtbrandmeister App und Wurzer übernahmen die Kontrollfahrt und gaben grünes Licht für die Weiterfahrt. (gegen 15:00)

 

Die meisten der Feuerwehrleute kamen aus Liverpool!

Emailkontakte wurden ausgetauscht und Schraufstetter ist sich sicher, dass hier eine neue Freundschaft entstanden ist.

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Di

13

Sep

2011

Dr. Christian Moser besucht die Feuerwehr

Stadtrat Christian Moser , Mitglied der Feuerwehr Deggendorf

…informiert sich über aktuelle Feuerwehrthemen in der Feuerwache und nimmt aktiv am Unfallgeschehen teil.

 

„Die Hilfseinheiten liegen mir sehr am Herzen und deshalb möchte ich mich informieren, wie in den einzelnen Einheiten gearbeitet wird“

Stadtbrandinspektor Schraufstetter, der mit Christian Moser auch befreundet ist, war von der Idee begeistert und hat den Stadtrat spontan eingeladen.

In einem mehrstündigen Gespräch wurden die Probleme angesprochen. SR Moser war erstaunt, wie viele ehrenamtliche Stunden für die gemeindliche „Pflichterfüllung Brandschutz- und Technische Hilfeleistung“ aufgewendet werden müssen.

„Bei 500 Einsätzen im Jahr kommt da einiges zusammen!“, so sein spontaner Kommentar.

SR Moser lässt es sich aber auch nicht nehmen, in seiner Funktion als 3. Bürgermeister am Einsatzort zu erscheinen. So kann er auch von negativen Erlebnissen berichten, denn auch für die Hilfeleistenden ist das „Erlebte“ nicht immer leicht zu „erleben“, bzw. zu verarbeiten.

SR Moser versprach, dass er immer ein offenes Ohr für die Ehrenamtlichkeit haben wird und nach einer langen Diskussion mit verschiedenen Feuerwehrleuten wurde der Besuch sehr positiv beendet.

Bilder folgen!

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So

26

Jun

2011

Katastrophenschutz gibt es nicht mehr, oder?

Stadtbrandinspektor Schraufstetter verwies nach der Abschaffung der Bundeswehrpflicht auf die Auswirkung im Katastrophenschutz hin.

Wo ist die Antwort der Politik geblieben?

Fakt ist:

  • ·         Es gibt keine freigestellten Helfer mehr, sie haben sich alle über Nacht verabschiedet1 (was nicht anders zu erwarten war)
  • ·         Die aufgestellten Katastrophenschutz - Züge sind auch im Landkreis verwaist
  • ·         Der Personalstand des ABC-Zuges ist auf Null
  • ·         Auch die Besetzung des bundeseigenen Löschfahrzeuges welches in Mietraching steht, ist auch Null gesunken
  • ·         Vermutlich keine anderen Aussagen seitens des THW und BRK

 

Diese Einheiten wurden ausnahmslos mit Wehrdienstbefreiten besetzt, die nun alle fehlen!

Schraufstetter hatte Recht! Kaum waren die Bescheide seitens des Landratsamtes mit der Beendigungsankündigung draußen, schon kamen die Austrittserklärungen.

„Mir war klar, Feuerwehrleute kommen mit 12 oder mit 14 Jahren, nicht erst wenn sie Vorteile sehen und diese nutzen wollen, trotzdem konnten wir 10 Jahre, dann 6 Jahre und zuletzt noch 4 Jahre mit diesem Stab planen! Planungssicherheit…aber nicht mehr bei Katastrophenschutz!

 

„Darf nun keine Katastrophe mehr kommen?“ Schraufstetter: „Dank der vielen Feuerwehrleute ist dies momentan gesichert!“ Momentan bedeutet, dass es auch bei den bayerischen Feuerwehren Personalprobleme gibt. Wenn einige Kommunen nicht umdenken und die kommunale Feuerwehr auch personell unterstützen (Mitarbeiter der Kommune in die Feuerwehren) wird die Freiwillige Feuerwehr in einigen Städten zur Haushaltsfrage werden!

Ich habe es ja mal an der Stadt Deggendorf vorgerechnet. (Mindestbestand 27 Mann, mal 4 Schichten wegen Urlaub, Freischichten etc., ergeben rund 100 Mann! Pro Jahr also 3,5 Millionen an Personalkosten im Haushalt!.....da kommt doch glatt die Idee auf, was wir Freiwilligen einsparen!)

 

Schraufstetter frägt nun wieder mal die Politker: „Was ist nun mit den Zügen? Was ist mit den Konzepten, die noch vor kurzem ausgearbeitet wurden, was ist mit den Liegenschaften, die für teures Geld vorgehalten werden? Wie soll es weiter gehen?“

 

Derzeit interessiert sich keiner für diesen Missstand! Er wird vermutlich erst dann zum Gesprächsstoff werden, wenn etwas passiert. Wie so oft in der Geschichte!

Japan stellte doch auch erst nach dem Erdbeben fest wie angreifbar man ist. Selbst unsere Politik erkannte, wie gefährlich die Atommeiler doch sind!

 

Machen wir es wie viele, die diese Reform gewollt haben: „Augen zu und durch“….!

Japan ist doch weit weg und bei uns passieren solche Dinge nicht….? Hoffentlich?

 

FF Deggendorf

Alois Schraufstetter

Stadtbrandinspektor

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Di

21

Jun

2011

Das Ehrenamt mit Füßen getreten, kein Verständnis für die Regierungsparteien mehr!

Staat kürzt Reisekosten der ehrenamtlichen Führungsdienstgrade der Feuerwehren in Bayern!!

Ehrenamtliche Führungsdienstgrade fühlen sich vom Staat allein gelassen!

10.06.2011 - 10:51 Uhr

Wir werden dem Staat nicht länger zuschauen – wir fordern ein Handeln statt Sonntagsreden!

Art. 20 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes besagt, dass der Kreisbrandrat, die Kreisbrandinspektoren und die Kreisbrandmeister für im Rahmen ihrer Tätigkeit anfallende Reisekosten eine Vergütung erhalten. In der Praxis bedeutete dies bisher, dass die besonderen Führungsdienstgrade der Feuerwehr beispielsweise für jeden gefahrenen Kilometer – in der Regel von zu Hause aus – Kilometergeld erstattet bekommen haben. Nunmehr wurde jedoch durch § 5 des Nachtragshaushaltsgesetzes 2010 vom 12.April 2010 (GVBl. S. 169) das für die Abrechnung dieser Reisekosten einschlägige Bayerische Reisekostengesetz (BayRKG) mit Wirkung zum 1. Mai 2010 geändert.

Der neu eingefügte Art. 2 Abs. 2 Satz 2 BayRKG besagt, dass Dienstort die Gemeinde ist, in der sich die Dienststelle befindet, bei der Dienstreisende ständig oder überwiegend ihren Dienst zu leisten haben. Satz 3 derselben Vorschrift lautet: „Haben Dienstreisende keine Dienststelle im Sinn von Satz 2, gilt die Dienststelle, der der Berechtigte organisatorisch zugeordnet ist, als Dienststelle im Sinne dieses Gesetzes; dies gilt auch bei Tele- oder Wohnraumarbeit.“ Hierbei handelt es sich bei den besonderen Führungsdienstgraden um die zuständige Kreisverwaltungsbehörde, in der Regel also das Landratsamt (LRA). Eine weitere folgenschwere Änderung findet sich in dem ebenfalls neu eingefügten Art. 5 Abs. 1 Satz 3 BayRKG: „Wird die Dienstreise an der Wohnung angetreten oder beendet, werden höchstens die Fahrtkosten erstattet, die bei der Abreise oder Ankunft an der Dienststelle angefallen wären.“

Die Folgen dieser Änderungen des BayRKG für die besonderen Führungsdienstgrade der Feuerwehren sind gravierend. Da lediglich ein geringer Teil – und selbst dann meistens nur die Kreisbrandräte – eine tatsächliche Dienststelle mit Büro etc. im z.B. zuständigen LRA haben, wird der weit überwiegende Teil von zu Hause aus tätig. Mit Blick auf die neuen Regelungen des BayRKG bedeutet dies nunmehr, dass für die Geltendmachung von beispielsweise Kilometergeld, nur noch die Reisekilometer ab bzw. zum LRA gelten. Für etwaige Dienstbesprechungen im LRA können mithin künftig sogar gar keine Reisekosten mehr geltend gemacht werden. Und ist ausnahmsweise die Fahrtstrecke ab zu Hause kürzer als die vom LRA aus, dann kann nur erstere geltend gemacht werden; zu Lasten des Berechtigten.

Als Beispiel: Wohnt der besondere Führungsdienstgrad 30 Kilometer vom LRA entfernt und im LRA wird ein Termin wahrgenommen, bekommt er überhaupt keine Reisekosten erstattet, da der Dienstort eben das LRA ist. Fährt er von zu Hause 25 Kilometer zu einer Gemeinde oder Feuerwehr, die nur drei Kilometer vom LRA weg ist, bekommt er nur noch für die drei Kilometer die Reisekosten erstattet.

Führungsdienstgrade machen ihre ehrenamtliche Arbeit von zu Hause aus, ob Schreibarbeiten, ob Stellungnahmen, ob Übungsausarbeitungen, ob Termine bei den Feuerwehren oder bei den Gemeinden, ob zu Schulungen, Ausbildungen, Leistungsprüfungen oder zu Einsätzen. Sie fahren dabei i.d.R. ab dem Wohnort und dafür werden Sie jetzt auch noch bestraft!

Bisher wenden noch viele Landratsämter für ehrenamtliche Führungsdienstgrade die Regelung „Dienstreisestart am Wohnort oder der Arbeitsstelle“ weiter an. Fragt sich nur, wie lange dies noch geht?

Wir fühlen uns im Stich gelassen! Nur Sonntagsreden, aber keine Umsetzung!

Trotz der umgehend eingereichten Stellungnahme des Landesfeuerwehrverbandes und des Bayerischen Landkreistages noch in 2010 und trotz geführter Gespräche mit Verantwortlichen der zuständigen Bayerischen Staatsministerien (des Innern und der Finanzen) erfolgte bis heute keine Reaktion. In Anbetracht sowohl der Ehrenamtlichkeit der genannten Tätigkeit als auch der vielfach von der Politik propagierten „Stärkung des Ehrenamtes“, ist dieses Verhalten mehr als unverständlich.

Sonntagsreden und lobende Worte bei Versammlungen und Gründungsfesten brauchen wir nicht, wir brauchen endlich eine tragbare Entscheidung! Aber anscheinend hat unsere Politik doch kein ernsthaftes Interesse an unserer ehrenamtlichen Arbeit!

Aus Sicht des Landesfeuerwehrverbandes kann es jedenfalls nicht sein, dass die besonderen Führungsdienstgrade der bayerischen Feuerwehren ehrenamtlich tätig werden und zudem für einen Großteil ihrer tatsächlichen Reisekosten selbst aufkommen müssen. Handeln statt Sonntagsreden wäre hier die Aufgabe des Staates!

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Mi

08

Jun

2011

PI Deggendorf zu Gast auf der Wache

10 Führungsbeamten der PI Deggendorf, darunter die beiden Chefs, wurde durch SBI Schraufstetter das neue ELDIS vorgestellt. Schraufstetter erläuterte die Planungsarbeiten, sowie die neue Alarmierung. Im Anschluss an den Vortrag wurden Fragen beantwortet und Probleme besprochen. Hilmer und Schraufstetter betonten, dass eine Funkanbindung der Polizei dringend notwendig wäre und auch an der Verständigung der Polizei noch gearbeitet werden muss. Das Gespräch dauerte knapp 2 Stunden.

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Di

22

Mär

2011

BRK und Feuerwehr werden eine Einheit

01.April 2011

 

BRK und Feuerwehr wachsen noch enger zusammen.

Im Stadtgebiet wird ein Pilotprojekt erprobt. Durch die Zunahme der gemeinsamen Einsätze wurde duch Rettungsdienstleiter Markus Mühlbauer und SBI Alois Schraufstetter ein Modellversuch gestartet. Ein RTW mit kompletter Zugbesatzung wird den gesamten April in der Feuerwehrwache versuchsweise stationiert. Der RTW verlässt in Zugfolge zusammen mit den Feuerwehrautos das Gerätehaus. Derzeit werden die Aufenthaltsräume umgebaut, denn das Sanitätspersonal wird 24 Stunden auf der Wache verbringen. Für dieses Pilotprojekt werden extra zwei neue Schlafräume errichtet und die Sozialräume erweitert. Auch die Feuerwehr provitiert dabei! Ein gemeinsamer Fitnessraum entsteht und ein Whirlpoolbereich mit Sauna wird gebaut. Die Bauarbeiten beginnen gemäß der Leaderförderung am 01.4.2011. Ferstigstellung noch im ersten Halbjahr. "Wenn wir schon die ILS nicht bekommen haben, so wollen wir wenigstens hier die Stärke 'Deggendorfs beweisen. Besonders freut es mich, dass wir auch den Rettungshubschrauber hier stationieren, der nach Erlass des neuen Weiß-Rot-Blau Gesetzes auch für Feuerwehreinsätze zur Verfügung steht. SBM App ist bereits am Lehrgang und erwirbt den Helikopterschein."...so der Originalkommentar der Wehrleitung.

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So

13

Mär

2011

Atommeiler eine Gefahr auch für Deutschland

Deutschland ist für Atomnotfälle nicht gerüstet

 

Japan muss uns aufrütteln und es sollte sofort überprüft werden, ob wir auch ohne Atomstrom versorgt werden können.

Versorgt heißt aber auch, kein Einkauf von Atomstrom aus dem Ausland!

Schnellstmöglich sollten alle Gefahrenquellen abgeschaltet werden, denn selbst nach der Abschaltung dauert es noch Jahrzehnte bis zur gefahrlosen Entsorgung.

Alternativtechniken müssen forciert werden um das Ziel zu erreichen.

Nicht auszudenken, wenn es uns treffen würde, was angesichts der Terrorgefahren durchaus möglich sein könnte.

Gefahrenabwehr? Diese ist kaum möglich, denn Schutz ist wenn, dann nur mit Abstand und Zeit möglich!

Ein Staatskonzept welches mit dem Verteilungsmodus von Jodtabletten schon erschöpft ist, ist zu wenig!

Die Bundeswehrreform trägt ein Übriges dazu. Durch fehlende Helfer sterben Einheiten wie die ABC-Züge. Auch das THW kämpft um Ihre Helfer!

Warum keine Wehrpflicht für Alle! Alternativ dazu die Wahl des sozialen Jahres. Befreiungen darf es keine geben, dafür zurück zum mehrjährigen Ausgleichsdienst bei Feuerwehr, ABC-Zug, THW oder beim BRK.

Deutschland ist sich nicht bewusst, dass es uns auch treffen könnte.

Vorbereitet sind wir kaum und wir sollten anfangen, den Ernst der Lage durch Japan wieder zu erfassen!

Der Katastrophenschutz muss saniert werden, nicht die Bundeswehr!

 

Feuerwehr Deggendorf

im Namen alle Aktiven

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Sa

26

Feb

2011

Artikel in der PNP über die Wünsche der Wehren

Wenn ich die Argumente der “passiven Schreibtischfeuerwehrleute“ lese, dann wird mir deren Leitsatz immer wieder bestätigt: „Wir haben zwar von der Praxis keine Ahnung, aber wir haben ja die Praxis studiert“.

Feuerwehren haben keine Wünsche! Feuerwehren verlangen, fordern und sagen was sie zum Arbeiten brauchen!

Es gibt kein Wunschauto, es gibt kein Wunschgerätehaus, schon gar nicht, wenn man die strengen DIN Regeln und die Förderrichtlinien kennt.

Vielleicht wurde es einfach vergessen, dass genau diese Richtlinien dort entstehen, wo heute gemeckert wird!

 

Wer von den genannten Herren(Frauen) steht denn nachts auf, bei Regen, bei Minusgraden, bei Sturm, Wind und Hagel? Es ist mir schon klar, dass ich im warmen Verwaltungsgebäude keine Schutzkleidung tragen muss und Stunden nachdem alles abgearbeitet ist, mir auch nicht die Frage stellen muss, wie das Ganze überhaupt abgelaufen ist.

Damit ist es auch momentan egal, warum die Wunschkleidung so teuer war….Live nach dem Motto: “Mich friert ja auch nicht..“

 

Liebe Mitglieder der kritisierenden Kunst: „Ich lade Sie ein! Fahren Sie mit, wenn es bei Minus 15 Grad brennt. Werden Sie nass, erfreuen Sie sich an der Natur und bewegen Sie sich in der Erlebniswelt eines Großbrandes. Nach 3 Stunden Vergnügen mit durchnässter Kleidung und erfrorenen Zehen lade ich Sie im Anschluss ein, im besagten Zustand die Heimreise anzutreten! Stopp: Sorry, ein Zelt zum Aufwärmen gab es nicht, eine zweite trockene Kleidung auch nicht. Bitte? Eine warme LKW Kabine…? Nein, die kann nicht aufgeheizt werden, weil die Magerausstattung eine Standheizung nicht vorsieht!“

 

Wenn die Feuerwehren sich was wünschen, dann wäre es der Abbau der Bürokratie, die mittlerweile um 500% zugenommen hat.

Beantworten Sie folgende Wunschfrage: Die Autoindustrie baut immer sichere Autos, mittlerweile so sicher, dass es immer neuere Werkzeuge bedarf, um Eingeklemmte befreien zu können. Ist es nun ein Wunsch oder eine Forderung der Feuerwehr, das notwendige Werkzeug für das Befreien zu bekommen?

Wenn wir dazu übergehen, die Frage der Sicherheit nur mehr nach Magernormen und Magerhaushalten zu bewerten, dann „Gute Nacht“. Ich sehe schon die Schlagzeilen: „Feuerwehr musste mit Steinzeitgeräten arbeiten“

 

Rechnen wir doch den Kommunen einfach mal dagegen, welche Personaleinsparungskosten den Gemeinden durch die „Wunschwehren“ erspart bleiben!

Doch halt, wir haben doch Wünsche: „Lasst die Kirche beim Dorf“! Ein weiterer Wunsch: Würden die vielen passiven Mitdenker aktiv in den Feuerwehren mitarbeiten, würden manche Personalprobleme in den Feuerwehren der Vergangenheit angehören!

 

 

Alois Schraufstetter

Stadtbrandinspektor

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Di

15

Feb

2011

Feuerwehrdienst über 63 hinaus....

Man sollte das Thema sehr vorsichtig angehen, denn nicht in allen Kreisen der Feuerwehr wird es positiv gesehen.

Man sollte es einfach durchleuchten und wirklich alles auflisten.

Ich selbst bin schon immer der Meinung, dass der Feuerwehrdienst nicht mit 60, jetzt 63 enden soll und darf.

Man dient seinem Verein jahrzehntelang und wird dann regelrecht als „unmündig“ entlassen.

Anders in Österreich, anders beim THW! Warum wohl?

Allerdings muss man selbst zugeben, dass ab dem 55. Lebensjahr die Leistungsbereitschaft einfach abnimmt. (biologisch gesehen)

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Führungsstruktur, die vermutlich deutlich an Alter gewinnen würde, was sich meiner Beurteilung eher nachteilig auswirken könnte.

Junge Leute verlieren die Lust und werden in ihrem teilweise sehr engagierten Verhalten und Können ausgebremst. Dies darf nicht passieren!

Bitte auch keine zwei Altersgrenzen wie bis vor kurzem: Der KBR bis 63, der Rest endet im Sichtum mit 60...! Das war doch menschenverachtend!

Wer Boshaftigkeit vermutet hätte auch sagen können: Bei den Goldfasanen ist es doch egal, die sind ja eh jenseits des Geschehens.

Nein, auch hier muss Schluss sein. Eine Altersgrenze für Alle! Nicht zuletzt heißt unser Grundsatz: Einer für Alle, alle für Einen!

 

Was sollte also in einer Änderung des BayFWG umgesetzt werden? Hier die Antwort eines Stadtbrandinspektors:

 

1.       Aktiver Feuerwehrdienst bis 63 Jahre, dann Überführung in die Alterswehr oder „Seniorenwehr“ mit Beibehaltung des aktiven Status bis max. 70 Jahre, oder solange man selbst kann. Die Führung greift auf diesen Personenkreis zu und gibt Ihnen wichtige Aufgaben innerhalb der Wehrorganisation. Wie oft würde ich mir als Kommandant wünschen, dass ein Älterer zuhause ist, der sich dann um die verbleibenden Aufgaben im Gerätehaus kümmert, sei es auch nur das Verschließen der Hallentore. Vielen Wehren wäre auch geholfen, wenn sie bei Passivaufgaben wie Absperrungen oder dgl. Auf „Seniorenpersonal“ zurück greifen könnte. Wir haben es in Deggendorf bei der Schneekatastrophe praktiziert und ich zögere auch nicht, dies wieder zu tun. Rechtliche Bedenken? Wohl kaum, denn das BayFWG gibt uns ja die Möglichkeit, Sachen und Personen in besonderen Notlagen heran zu ziehen. (Verstanden?) Wo ein Wille, da ein Weg!

 

2.       Ende der Führungsämter (Gruppenführer, Zugführer, Kommandant, KBM; KBI; KBR; SBM; Stadtbrandinspektor; SBR) mit Ablauf des 63. Lebensjahres.

 

3.       Keine Führungsaufgaben nach dem 63. LJ beim Einsatz oder im Übungsgeschehen mehr.

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Sa

05

Feb

2011

Öffentlicher Dank an unsere Mannschaft

Stadtbrandinspektor Alois Schraufstetter und Stadtbrandmeister Bernd App gehen den Weg des öffentlichen Dankes

 

Seit Januar ist die Hölle los, kaum ein Tag wo nicht mindestens einmal der Piepser geht, teilweise zwei oder dreimal heißt es pro Tag „Alarm“. Spitzenreiter waren vor ein paar Tagen 7 Alarmierungen.

Beide Kommandanten zollen den Wehrmitgliedern hohen Respekt, denn sie kommen kaum aus den Einsatzschuhen und für Freizeit bleibt derzeit keine Frei(e)- Zeit.

Schraufstetter betont: „Dies wird alles ehrenamtlich geleistet, ohne einen Cent zu bekommen….., nicht mal eine Freibiermarke!“ Er grinst dabei….

Wenn Einsatzkosten entstehen, so werden diese über die Stadt erhoben, die zur Kostenabrechnung verpflichtet sind, um die Kosten der Dienststelle „Feuerwehr“ abzudecken“

 

Was derzeit von den Mädels und Jungs erbracht wird kann nicht hoch genug geschätzt werden. Es sind keine leichten Einsätze! Darunter ein Mordfall, mehrere schwere Brände, viele schwere Verkehrsunfälle und der Alltagskram bis hin zur böswilligen Alarmierung durch Leute, denen es einfach gefällt, die Feuerwehr zu ärgern.

 

Schraufstetter weiter: „Ich habe Respekt vor jeder Vereinsarbeit, aber Feuerwehrmann/frau in einer Stadt wie Deggendorf sein zu dürfen ist eine Art Berufung. Wir sollten stolz auf diese Frauen und Männer sein. Was mich sehr freut ist, dass die Feuerwehr in der Beliebtheit der Bürger sogar noch weit vor der Polizei nach einer Umfrage kommt.  In wem haben sie das meiste Vertrauen? ..in die Feuerwehr!“ „Das geht runter….“

 

Dieses öffentliche Lob an meine 650 Wehrmitglieder in 8 Stadtwehren muss mal ausgesprochen werden. Sogar das Bayerische Feuerwehrgesetz sieht eine solche Belobigung vor.

 

Berufspersonal? ….darauf Schraufstetter: Wie sollte das finanziert werden? Die Stadt müsste immer von der Maxime ausgehen, denn Großeinsätze richten sich nicht nach Dienstplänen mit Magerbesetzungen. Rechnen wir mal: Pro Schicht (3 mal 8h) rund 30 Mann ergäben rund 90 Angestellte, dazu der Faktor Urlaub und Krankheit…..Rund 120 Mann/Frau müssten vorgehalten werden. Hochgerechnet eine Ausgabe pro Jahr von rund 6 Millionen Euro!

Gute Nacht Herr Kämmerer….*g*

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Fr

26

Nov

2010

Digitalfunk

Nachdem es momentan etliche Diskussionen um die Errichtung von Sendeanlagen für den Digitalfunk gibt, möchte ich Euch meine Meinung dazu mitteilen!

 

Ich lehne den Digitalfunk weder ab, noch bin ich dagegen.

Ich versuche nur ehrlich zu bleiben, denn die Feuerwehr ist nicht der "Vorantreiber" wie es oft zu lesen ist. Angedacht war der Digitalfunk zur Fußball WM 2006. Bis heute kam er nicht, weil wir ja wieder alles schwieriger machen müssen, als es wäre. (Da fällt mir doch glatt das Einführungsdrama um die LKW Maut ein)

 

Wenn ich im Zusammenhang öffentlich sage: "Die Feuerwehr braucht den Digifunk nicht unbedingt, so beziehe ich dies natürlich nur auf die FF Deggendorf. Wir haben keinerlei Funklücken, weder im Sprachbereich, noch im Alarmierungsbereich. Seit der Einführung der analogen Gleichwellentechnik sind uns Funkprobleme unbekannt und die Technik ist für "ehrenamtliche Mitarbeiter" auch mehr als ausreichend. Ganz ehrlich: Wenn du mit den derzeitigen Funkgeräten nur ab und zu zu tun hast, hast du doch schon  Probleme, die richtigen Knöpflein zu drücken. Wenn ich dann lese, dass man alles aufschalten und einzeln schalten kann, bis hin zum Empfang der Herztöne des Atemschutzgeräteträgers....sorry, für mich nicht erforderlich!

 

In der ganzen Diskussion wird auch vergessen, dass wir zusätzliche Sendeanlagen, sogenannte Repeater brauchen. Welche Kosten dann auf die Kommunen zukommen, ist noch nicht bekannt.

Wie kann es auch passieren, dass ich die Alarmierung der Feuerwehr vergesse und dann die Kommune doppelt belaste? (Kosten der Aufrechterhaltung des Analogsystems)

Dies beweist allein, dass der Digifunk anfangs nur für die Polizei geplant wurde.

 

Vorgehensweise:

Es ist einfach nachvollziehbar, dass der Bürger sich meldet. Bevor man solche Sendeanlagen plant, sollte man als erstes das Vorhaben mit der betroffenen Kommune und mit dem Bürger abstimmen. Wer möchte in seinem Garten schon einen solchen Mast installiert bekommen?

 

Fazit:

Wenn der Digifunk kommt (wo ich davon ausgehe) werden wir uns natürlich dran hängen. Keine Frage! Die Kostenseite sollte mich dann als Kommandant nicht mehr interessieren. Hier habe ich nur eine einzige Forderung: "Es muss überall, also auch in der tiefsten Tiefgarage funktionieren." Als Kommunalpolitiker werde ich die Kosten erfahren und ggf. mitsprechen dürfen. Hier entscheidet dann jedoch der gesamte Stadt- oder Gemeinderat.

 

Euer

Ali Schraufstetter

Kommandant FF Deggendorf

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Fr

01

Okt

2010

Stolz auf das Geleistete

Stolz ist SBI Schraufstetter auf die Leistung der Feuerwehrmänner beim MGM Brand. "Ich war begeistert, welches KNOW HOW in den Wehren steckt. Noch mehr freute es mich sagen zu können: Beim Brand im MGM gab es keine einzelne Wehr, nein es war eine einzige große Gemeinschaft, wo auch BRK, THW und Polizei dazu gehörten. Respekt! Bewährt hat sich auch die Bereitstellung eines reinen Rettungstruppes im Atemschutz. Schon nach kurzer Zeit musste er aktiv werden. FWM Christian Vogl: "Es war haarscharf...aber dem Kollegen geht es schon wieder gut".

Weiter so...! Wo in der Politik noch diskutiert wird, wird in der Feuerwehr praktiziert: "Das Oberzentrum...eine unschlagbare Einheit!"

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Fr

20

Aug

2010

Dreharbeiten für das ZDF mit Katharina Böhn

Schauspieler unter sich..!

Michael Pammer, Leiter der Höhenrettungsgruppe Deggendorf/Plattling drehten mit Katharina Böhm an einer Szene für die ZDF Reihe "Montagskrimi". In der Mitte die strahlende Schauspielerin, die selten so schöne Jungs um sich hat. Die Dreharbeiten wurden in Kalteck durchgeführt, näheres sollte nicht verraten werden. Die Landkreisfeuerwehr Regen unter KBR Hermann Keilhofer unterstützte die Deggendorf/Plattling Höhenrettung vor Ort.

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Fr

20

Aug

2010

Brandschutzerziehung, neues TEAM im Landkreis

Seit August 2010 steht allen verantwortlichen Kameradinnen und Kameraden, die Interesse am Thema Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten haben, das 6-köpfige Brandschutzerzieher-Team unterstützend und beratend zur Seite. Judith Rothenwöhrer,
1. Vorsitzende und Ansprechpartnerin für die Wehren links der Donau, und Stadtfrauenbeauftragte Michaela Schwarz absolvierten im März diesen Jahres den Lehrgang zum Brandschutzerzieher an der SFS in Würzburg. Verena Schmid, 2. Vorsitzende und Ansprechpartnerin für die Wehren rechts der Donau im Landkreis Deggendorf, wird diesen Lehrgang in Kürze absolvieren. Neben diesen drei Mitgliedern gehören auch Kreisjugendwart Gerhard Münich, Kreisfrauenbeauftragte Martina Held und Sandra Pöschl (FW Stephansposching) zu diesem Team.

 

Alle zusammen möchte sie die Brandschutzerziehung vor allem bei Kindern im Landkreis Deggendorf vorantreiben. Mit Fachwissen, Unterlagen und praktischen Unterrichtsmitteln, z. B. dem Rauchhaus, wollen sie den Kameradinnen und Kameraden, die bisher den Unterricht in ihren Ortskindergärten und –schulen gemacht haben informativ und beratend und er die Arme greifen.

Dazu findet am 06.10.2010 um 19:00 Uhr eine Informationsveranstaltung im Gerätehaus in Deggendorf statt. Eingeladen ist jeder, der sich für dieses Thema interessiert.

 

Bei Fragen zur Brandschutzerziehung wendet euch einfach an die jeweilige Ansprechpartnerin.

 

 

 

Ansprechpartnerin links der Donau:

judith.groeller@t-online.de               

Ansprechpartnerin rechts der Donau:                                     schmid.putz@t-online.de

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Mo

09

Aug

2010

Traurig aber wahr....

Traurig aber wahr. Stand heute bei uns in der Zeitung:

Empörung bei der Feuerwehr: „Größtes und dümmstes Rindviech“
Ruhmannsfeldener Kommandant Rudi Edenhofer erstattet Anzeige wegen Beleidigung

Ruhmannsfelden/Landkreis.
Der Ruhmannsfeldener Feuerwehrkommandant Rudi Edenhofer ist fassungslos: In dieser Woche hat er einen anonymen Brief erhalten, in dem er als "größtes und dümmstes Rindviech" bezeichnet wird. Und dies wohl nur deshalb, weil er in der Nacht zum Montag bei einem Feuerwehreinsatz mit Blaulicht und Martinshorn gefahren ist.
Doch damit nicht genug: Auch Edenhofers dienstliche Vorgesetzte in der Kreisbrandinspektion - Kreisbrandmeister Thomas Märcz (Ruhmannsfelden), Kreisbrandinspektor Christian Stiedl (Böbrach) und Kreisbrandrat Hermann Keilhofer (Regen) - haben Schreiben ohne Absender erhalten, in denen Konsequenzen gegenüber Edenhofer gefordert werden. So ist Kreisbrandrat Keilhofer aufgefordert worden, den „hirnlosen Kommandanten“ entsprechend zu belehren.
Was war passiert? In der Nacht von Sonntag zum Montag wurden viele Feuerwehren des Landkreises nach Langdorf gerufen, wo in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen war. In letzter Minute wurde ein 54-järiger Mann aus dem brennenden Dachgeschoss geborgen (siehe Bayerwald-Bote vom Dienstag, 3. August).
Das Feuer war kurz nach 3.30 Uhr vom Hausbesitzer entdeckt worden. Da von einem Großbrand auszugehen war und die Wasserversorgung nicht gesichert schien, forderte Kreisbrandrat Herrmann Keilhofer gegen 3.50 Uhr auch die Feuerwehr Ruhmannsfelden an, die über den speziellen Schlauchwagen SW 2000 verfügt. Mit diesem Fahrzeug startete ein Ruhmannsfeldener Maschinist kurze Zeit später in Richtung Langdorf, ebenso vorneweg das Einsatzleitfahrzeug, das von Kommandant Rudi Edenhofer selbst gesteuert wurde.
Über die B 11 fuhren sie zur B 85 in Patersdorf und dann über Regen nach Langdorf. Dass an den Einfahrten und Kreuzungen die Sondersignale (Blaulicht und Martinshorn) eingeschaltet worden sind, war für Kommandant Edenhofer geradezu eine Notwendigkeit, zumal es mehrfachen Gegenverkehr gab. Dies bestätigte auch Kreisbrandrat Keilhofer: „Bei solchen Notfalleinsätzen sind die Sondersignale auch nachts notwendig, die Ruhmannsfeldener Fahrer haben absolut richtig gehandelt.“
Zumindest ein Mitbürger/eine Mitbürgerin – wahrscheinlich aus dem engeren Bereich des Marktes Ruhmannsfelden – sieht das völlig anders und hat die Wut über die nächtliche Ruhestörung in mehreren anonymen Schreiben zum Ausdruck gebracht. So lag in der Privatpost von Kommandant Rudi Edenhofer am Dienstagvormittag ein Brief mit folgendem Text: „Gratulation zum dümmsten Rindvieh auf Gottes Erdboden“. Vermerkt ist unter dem Datum 2.8.2010 auch noch die Uhrzeit 3.45 Uhr, was wohl besagen soll, dass der Briefschreiber zu dieser Zeit durch das Martinshorn aufgeschreckt wurde.
Kommandant Edenhofer fühlt sich nicht nur in seiner Ehre verletzt, sondern auch seine Funktion als Feuerwehrmann verunglimpft. „Wenn so über ein Ehrenamt gedacht wird, können wir einpacken“, sagte er gegenüber dem Viechtacher Bayerwald-Boten. Der 42-Jährige ist seit 26 Jahren aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Ruhmannsfelden und seit 7 Jahren ihr 1. Kommandant. „Das geht mir jetzt zu weit“, sagt Edenhofer und hat mittlerweile bei der Viechtacher Polizei Anzeige wegen Beleidigung erstattet.
Rückendeckung hat Edenhofer dabei von seinen Dienstvorgesetzten KBM Märcz, KBI Stiedl und KBR Keilhofer erhalten, die ebenfalls mit anonymen Schreiben und abfälligen Äußerungen über die Feuerwehr belästigt wurden. „Ich finde das äußerst ungut, wenn jemand aus dem Schützengraben feuert“, kommentierte Keilhofer die nicht unterzeichneten Briefe. „Wenn jemand Kritik übt, muss er auch den Schneid haben, seinen Namen zu nennen“, sagte Keilhofer. Die Kreisbrandinspektion stehe in dieser Angelegenheit „voll auf der Seite“ des Kommandanten.
Quelle: Der Bayerwald-Bote / Passauer Neue Presse vom 07.08.2010

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Do

22

Jul

2010

Anhänger bei den Feuerwehren

Anhänger bei den Feuerwehren

Anhänger für Feuerlöschzwecke sind vom Zulassungsverfahren ausgenommen!

Ein entsprechendes Schreiben u.a. an die Zulassungsstellen ist vom StMI in

Verbindung mit dem StMWIVT in Vorbereitung.

Derzeit ist die Praxis bei den Zulassungsstellen in Bayern unterschiedlich.

In den Feuerwehren befinden sich immer noch viele Anhänger mit eigenem

Kennzeichen und eigener Zulassung. Alle zwei Jahre muss man deshalb auch eine

Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO an diesen durchführen lassen. Dies kann

zukünftig entfallen.

Nach Rückfrage bei der Versicherungskammer Bayern ist der Anhänger mit dem

ziehenden Fahrzeug mit versichert (Haftpflicht). Die Kaskoversicherung (Teil- oder

Vollkasko) des Fahrzeugs trifft allerdings nicht auf den Anhänger zu.

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Mi

14

Jul

2010

Feuerwehrführerschein

Pressemitteilung 104 / 2010 des Bundesrats vom 09.07.2010

 

Feuerwehrführerschein: Bundesrat beschließt Gesetzentwurf

Der Bundesrat hat am 09.07.2010 einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem er die Einsatzfähigkeit von Rettungsorganisationen erhöhen möchte.

Hierzu wollen die Länder den Erwerb der Fahrberechtigungen zum Führen von Einsatzfahrzeugen deutlich erleichtern. Sie schlagen daher vor, eine Sonderfahrberechtigung für entsprechende Fahrzeuge bis zu einer Gesamtmasse von 7,5 Tonnen einzuführen, für deren Erwerb eine organisationsinterne Einweisung und Prüfung ausreichen soll, wenn der Fahrer mindestens seit zwei Jahren eine Fahrerlaubnis der Klasse B besitzt.

Die Regelungen sollen nur für ehrenamtlich Tätige gelten. Ein Umtausch der Fahrberechtigung in eine allgemein gültige Fahrerlaubnis ist nicht vorgesehen. Die Landesregierungen sollen ermächtigt werden, die konkrete Ausgestaltung durch Rechtsverordnung vorzunehmen, um spezifische Besonderheiten berücksichtigen zu können.

Zur Begründung führt der Bundesrat aus, dass den Freiwilligen Feuerwehren, den Rettungsdiensten, dem Technischen Hilfswerk sowie dem Katastrophenschutz immer weniger Fahrer für Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stehen, da seit 1999 mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B nur noch Kraftfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen gefahren werden dürfen. Für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen ist hingegen eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 erforderlich. Lediglich Fahrerlaubnisinhaber, die vor dem 1. Januar 1999 ihre Fahrerlaubnis erworben haben, können aufgrund des für sie geltenden Bestandsschutzes diese Fahrzeuge weiterhin mit dem Führerschein der (alten) Klasse 3 fahren.

Der Gesetzentwurf wird zunächst der Bundesregierung zugeleitet. Diese hat ihn innerhalb von sechs Wochen zusammen mit ihrer Stellungnahme an den Bundestag zu übermitteln.

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Do

08

Jul

2010

Doppelmitgliedschaften möglich!

Aufgrund mehrerer Anfragen:

 

Mitglied in Eichberg, oder Fischerdorf und zeitgleich bei der Feuerwehr Deggendorf....geht das?

 Ja, es geht! Das neue Feuerwehrgesetz ermöglicht dies. Warum auch nicht?

Wenn jemand begeisterter Feuerwehrmann ist, dann kann er dies in der FF Deggendorf zu 100% ausleben! Die Vielzahl der Alarme fallen mit den Stadtteilwehren nicht zusammen, es bleibt also genügend Freiheit, auch bei der großen Stadtwehr mitzuhelfen. Immerhin bilden wir eine einzige Einheit und ...mit dem selben Namen: "Deggendorf".

Übrigens: Studenten sind herzlich willkommen und für uns eine große Unterstützung. Das Projekt der guten Zusammenarbeit mit der FH trägt bereits viele Früchte! (..rl, gell Markus..Basti etc.)

 

Wir befreien zudem von der Bundeswehr! Wer also nicht einrücken will oder beruflich sich diesen Zeitausfall nicht leisten kann, der kommt zu uns. Die neue Verpflichtungszeit soll von sechs auf vier Jahre verkürzt werden.

 

Jugendfeuerwehr: Ab 10 Jahre ist der Einstieg möglich, für Buben und Mädel! Wohnort: egal!

 

 

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Fr

25

Jun

2010

SKYPE in der Alarmzentrale

Ab sofort ist die Kreiseinsatzzentrale auch über SKYPE erreichbar.

Sucht in SKYPE einfach unter "Kreiseinsatzzentrale Deggendorf" und ihr könnt direkt mit unserem Disponenten sprechen.

Videotelefonie möglich!

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Fr

25

Jun

2010

Wehrdienstabschaffung.....?

SBI Schraufstetter hat MdB Bartl Kalb geschrieben:

...sehr geehrter Herr Kalb! Mich würde die Meinung von Herrn Minister Guttenberg interessieren, wie Einheiten die ausnahmslos von Wehrdienstbefreiten existieren überleben sollen. Welche Pläne hat der Minister für den Katastrophenschutz in der Tasche?

 

  • Wie ist Eure Meinung dazu?
  • Wie sieht die Zukunft des Katastrophenschutzes aus?
  • Wie entwickelt sich z.B. der Personalstand am Beispiel des THW nach dieser Reform?

 

Mitmachen und Kommentare schreiben!

Auch der K-Schutz steht auf dem Spiel!

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Do

27

Mai

2010

Cornelia Schildknecht bei uns zu Gast

Mitinhaberin der Fa. Ziegler

Cornelia Schildknecht, Inhaberin der Fa. Fahrzeugbau Ziegler besuchte überraschend die Feuerwehr Deggendorf. Bei einem Aufbaulehrgang hat Gerätewart Günter Lernbecher die ersten Kontakte geknüpft. Getarnt als Lehrkraft befragte sie die Kursteilnehmer und gab sich erst später zu erkennen. Die Kontakte hielten bis heute und der versprochene Besuch war ein Highlight für unsere Wehr.

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Do

20

Mai

2010

"Einmal Hölle und zurück...!"

Brandsimulationscontainer des Landesfeuerwehrverbands für eine Woche in Deggendorf stationiert.

 

Lang ersehnt haben die Feuerwehren aus Deggendorf die Möglichkeit der Realbrandausbildung im Container des LFV. SBI Schraufstetter bemühte sich seit geraumer Zeit diese Ausbildung in Deggendorf an zu bieten. Die Teilnehmer müssen vor der heißen Ausbildung an einem 1,5 stündigen Theorieunterricht teilnehmen. In diesem werden nochmals die Grundlagen der Verbrennung und des Löschvorgang rekapituliert. Auch wird speziell auf den Brandverlauf vom kleinen Entstehungsbrand (z.B. Zigarettenkippe im Bett oder Sofa) bis zum Vollbrand eingegangen. Im Verlauf der Brandausbreitung kommt es für die Einsatzkräfte zu gefährlichen Situationen wie einem Flash Over.

Bei einem Flash Over erhitzen sich alle Gegenstände in einem Brandraum durch ein kleines Feuer soweit, bis sie zum Ausgasen beginnen, diese Gase sind hochentzündlich und teilweise sogar explosiv. Ist das richtige Mischungsverhältnis erreicht kann es zu einer Rauchgasdurchzündung kommen und auf einen Schlag steht der komplette Raum mit samt allem Mobiliar in Flammen. Dies wird in dem vom Landesfeuerwehrverband zur Verfügung gestellten Container realitätsnah geübt. Anders als in gasbefeuerten Anlagen oder regulären Feuerwehrübungen sieht sich der Feuerwehrmann, hier wie bei einem echten Brand, sehr hohen Temperaturen von 800 - 1000 (!) Grad Celsius ausgesetzt. Neben der Löschtechnik wird auch großer Wert auf die Erkennung von solchen Gefahrensituationen gelegt. So lernen die Teilnehmer förmlich den Rauch an Einsatzstellen zu lesen um Rückschlüsse auf Brandintensität und mögliche Gefahren machen zu können. Als kleinen Nebeneffekt kann auch jeder Teilnehmer die Grenzen der Feuerwehrschutzkleidung sowie seine eigenen Belastbarkeit austesten.

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Di

27

Apr

2010

MDL Sibler antwortet

Sehr geehrter Herr Sibler,

 

anliegend übersende ich Ihnen die als Reaktion ergangene PM des StMI, in der die wesentlichen Aspekte und Informationen enthalten sind. 

 

Der AK-Innen begleitet bereits seit mehreren Monaten die vom StMI geplante Erhöhung der Stellplatzförderung. Dabei haben wir in unseren Sitzungen (zuletzt am 24.03.) gegenüber dem StMI mehrfach einen schnellen Abschluss des Verfahrens angemahnt, da viele Gemeinden auf die neuen Förderrichtlinien warten. 

 

Nach dem vom StMI erarbeiteten und in längeren Verhandlungen mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Feuerwehrverband abgestimmten Konzept soll im wesentlichen die Stellplatzförderung (derzeit 40.000 € pro Stellplatz bei Neubau eines Feuerwehrhauses) in gestaffelter Weise angehoben werden. Nach unserem Kenntnisstand sind nunmehr folgende Stellplatzförderungen beim Neubau beabsichtigt:

 

1.+2. Stellplatz        46.500 €

3.-5. Stellplatz        57.000 €

6.-9. Stellplatz        70.000 €

ab 10. Stellplatz      80.000 €

 

Für die Änderung der Förderbeträge muss die Feuerwehr- Zuwendungsrichtlinie geändert werden. Derzeit befindet sich das Änderungskonzept laut StMI noch beim StMF zur Zustimmung. Sobald die Zustimmung vorliegt, soll die neue Richtlinie schnellst möglich in Kraft gesetzt werden.

 

Die genauen neuen Förderpauschalen bitte ich nur intern zu verwenden, da wie gesagt die endgültige Zustimmung des StMF noch aussteht.

 

Der AK- Innen wird das Thema weiter intensiv verfolgen und beim StMI weiter nachbohren.

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So

25

Apr

2010

Eine Idee zum Nachmachen

"Helfer baden, lesen und feiern ab sofort kostenfrei"

Die ersten Feuerwehrleute haben eine Ehrenamtskarte bekommen. Damit würdigt die Stadt deren teils gefährlichen Einsatz.
Einen Kritikpunkt hat Gemeindewehr-leiter Bernd Starke bei der gestrigen Jahreshauptversammlung von seiner Liste gestrichen - oder zumindest weniger hart formuliert: die mangelnde Anerkennung des Ehrenamtes. Denn das tut Leisnig in einem ersten Schritt mit der Ehrenamtskarte. Diese haben die ersten Feuerwehrleute ausgehändigt bekommen. Mit der Karte haben Feuerwehr-angehörige freien Eintritt in kommunale Einrichtungen wie Bibliothek und Stadtbad sowie zum Burg- und Altstadtfest.Die Karte erhalten alle 145 Mitglieder der Feuerwehr Leisnig - vom Jugendlichen bis zum Alterskamerad. Alt-Wehrleiter Günter Niemz freute sich, dass an die ehemals Aktiven gedacht wurde. Trotz einer Stärke von 72 Einsatzkräften ist das Personalproblem für den Feuerwehrchef ein chronisches. Besonders tagsüber fehlen immer wieder Männer, die ausrücken. Eine Pflichtfeuerwehr aufzustellen, ist für Starke trotzdem keine Alternative. Um die Aufgaben weiterhin lösen zu könnten, appellierte er, noch stärker als bisher abteilungsübergreifend zusammenzuarbeiten. Auch das Miteinander über die Stadtgrenzen hinaus sei aus Sicht des Wehrleiters wichtig und habe sich im Vorjahr in Saalbach und Polkenberg bewährt. Insgesamt 34 Einsätze sind die Leisniger Feuerwehrleute 2009 gefahren. Zwei Mal waren die Kameraden aus Brösen und Gorschmitz dabei, ein Mal die Minkwitzer. 750 Stunden stehen dafür zu Buche.

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Fr

23

Apr

2010

Gelder aus der Feuerschutzsteuer.....

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 23.04.2010

Fast 28 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer sind in Bayern bei den Feuerwehren und den Feuerwehrschulen nicht angekommen
Helga Schmitt-Bussinger: Unerträglicher Skandal, dass das Geld regelrecht zurückgehalten wird

 

Mit Unverständnis reagiert die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Helga Schmitt-Bussinger, auf die Information des Innenministeriums, dass das Aufkommen aus der Feuerschutzsteuer nicht in Gänze zur Förderung der Feuerwehren in Bayern und zum Unterhalt der drei staatlichen Feuerwehrschulen verwendet wird. Auf eine schriftliche Anfrage der SPD-Abgeordneten teilte das Innenministerium mit, dass sich im Jahr 2009 nach Abzug der Aufgaben für den Brandschutz wie Feuerwehrfahrzeug- und Geräteförderung, Feuerwehrgerätehäuserförderung und Förderung von Feuerwehrwachen ein Überhang bzw. Ausgaberest von 27,77 Millionen Euro aus dem Feuerschutzsteueraufkommen ergibt und damit etwa die Hälfte der zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausgereicht wurden.

Schmitt-Bussinger: „Fast 28 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer sind in Bayern bei den Feuerwehren und den Feuerwehrschulen bis zum Jahr 2009 also nicht angekommen. Die Begründung des Innenministeriums klingt wie eine Entschuldigung, dass sich bei der Feuerwehrförderung ein geringerer Mittelbedarf ergeben hat, dass das Geld aber nun für die Erhöhung der Fahrzeugförderung, die Verbesserung der Gerätehausförderung verbunden mit großen Bauvorhaben bei mehreren Berufsfeuerwehren sowie bei den staatlichen Feuerwehrschulen für anstehende Baumaßnahmen sehr bald in Anspruch genommen wird." Die Feuerwehren in Bayern müssten bereits seit langem besser gefördert werden. Die Feuerwehren wollen nicht weiter nur gesagt bekommen, dass ihre Arbeit wichtig sei, sondern sie wollten dies auch spüren. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die bayerischen Feuerwehren jährlich über 200.000 Einsätze leisten, dass alle 2,5 Minuten in Bayern eine Feuerwehr alarmiert wird und dass jährlich über 9000 Personen bei Einsätzen durch die Feuerwehr gerettet werden. Daher müsse alles getan werden, die Feuerwehren zu unterstützen und zu fördern.

Die SPD-Fraktion fordert bereits seit längerem, die Feuerwehrförderrichtlinie so zu ändern, dass große Feuerwehrgerätehäuser gegenüber der Förderung von kleineren nicht weiter benachteiligt würden. Die Richtlinie hat zur Folge, dass große Feuerwehrgerätehäuser und vor allem die Häuser von großen Feuerwachen der Freiwilligen Feuerwehren, ständige Wachen und Berufsfeuerwehrwachen benachteiligt würden. Die Förderhöhen würden bei den geplanten Feuerwachen wie in Fürth, Nürnberg und Lindau nur noch bei zehn Prozent der Bausumme liegen. Deswegen fordert die SPD eine Änderung der Förderrichtlinie 2010. Ruheräume, Kantinen, Desinfektionsräume, weitere Schulungsräume, Büros, Sporträume, Tankstellen, Führungsräume, Bekleidungskammern, Funkwerkstätten müssten ebenso wie Sondereinrichtungen und -anlagen wie Schlauchtürme, Kompaktanlagen, Atemschutzwerkstätten, Atemschutzübungsanlagen in die Förderung aufgenommen werden. Auch seien die Förderrichtlinien so eng gefasst, dass die vorhandenen Mittel (12 Millionen Euro) gar nicht ausgeschöpft werden. Lediglich 8 Millionen Euro kämen zur Auszahlung.

Auch die drei staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern müssten schon längst nachhaltig und zukunftsorientiert gesichert werden. Dabei sei besonderer Wert auf eine bedarfsgerechte Ausstattung mit qualifiziertem Personal zu legen, das auch angemessen vergütet werde. Bei der Ausstattung und der Ausbauplanung der drei Feuerwehrschulen müsse auf eine moderne Ausstattung der Lehrmittel, Ausrüstung, Fahrzeugen und Gebäuden besonderer Wert gelegt werden.

Schmitt-Bussinger: „Für all das hätte man das Geld aus der Feuerschutzsteuer schon viel früher verwenden müssen. Dass es regelrecht ‚zurückgehalten' worden ist, halte ich für unerträglich und für einen Skandal".

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Do

18

Mär

2010

Neues Handling beim Atemschutzlehrgang

  • Der Atemschutzlehrgang musste etwas umorganisiert werden!
  • Die Anmeldung läuft ab sofort direkt über den Lehrgangsleiter, Herrn Bernd App. Herr App ist unter der Telefonnummer 0991-3830847 erreichbar. Alternativ über Email: sbm_app@ffw-lkr-deg.de
  • Alle Formulare finden Sie auf dieser Homepage zum runter laden!
  • KBM App bestätigt oder sagt wegen "Überfüllung" ab
  • Die Rechnung für die Gemeinde bekommt der Lehrgangsteilnehmer am ersten Tag ausgehändigt. Damit kann die Rechnungsstellung nochmal überprüft werden.
  • Der Lehrgangsteilnehmer gibt die Rechnung bei der Gemeinde ab
  • Zahlungsempfänger ist nicht mehr die FF Deggendorf  e.V., sondern die Kreisbrandinspektion
  • Im Betrag von 65.--€ ist auch wieder der Brandcontainer Osterhofen enthalten

 

Bitte das neue Verfahren beachten! Das Landratsamt hat demnach nichts mehr mit der Abwicklung zu tun.

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Fr

12

Feb

2010

Arbeitsstelle wegen Feuerwehr verloren

Sicher habt ihr den Beitrag gesehen! Und? Was sollen wir tun? Im Mittelalter hätte es Methoden gegeben, die sind leider heute verboten. Wir können nur protestieren, uns mit der Kollegin solidarisch erklären. Ich hoffe sehr, dass unser Verband und das STMI sich hier einklinken und dem Arbeitgeber Einhalt gebieten. Wenn dies Schule macht und ohne Konsequenzen bleibt, kann das Ehrenamt Feuerwehr einpacken. Man darf gar nicht daran denken, wenn dieser Arbeitgeber nun selbst die Hilfe von Freiwilligen mal braucht. Sicherlich kann dann die Hilfe nicht schnell genug gehen, denn diesmal "bins ja ich".

Vielleicht findet man schnellstmöglichst einen Job für unsere "Schreinerin", vielleicht bei einem Schreinermeister, der selbst Feuerwehrmann ist.

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Do

11

Feb

2010

Auf den Punkt gebracht: Reduzierung der Lehrgangszeiten

2 Wochen Zugführer, 2 Wochen Verbandsführer....haben die Planer vergessen, dass alle Feuerwehrleute ehrenamtlich arbeiten und diese Zeit den Arbeitgebern nicht mehr abzuringen ist? Muss es sein, dass sich ein Feuerwehrmann mit einer TS8 beschäftigt, obwohl er zuhause gar keine mehr hat? Für was lernt er im TM-Lehrgang die deutschen Sirenensignale, obwohl es keine K-Fall Sirenen mehr gibt? Warum wird er mit sinnloser Navigation per UTM Gitter stundenlang gequält, obwohl dies in der Einsatzhektik nie zum Tragen kommt? (wenn dann nur für die im warmen Bus sitzende Einsatzleitung) Viele Beispiele könnte ich aufzeigen, die die Ausbildung nur aufblähen und nichts bringen. Mir läuft sprichwörtlich jedes Mal der "Gickerl" auf, wenn sich Kreisbrandmeister stundenlang um Finanzierungsmodelle streiten! Eine Aufgabe die uns gar nichts angeht, die die Kommune lösen muss und soll! 2 Wochen Lehrgang sind einfach nicht mehr drin! Man muss reduzieren, Ballast abwerfen und das schulen, was man draußen an der Einsatzstelle braucht. Containerausbildung oder noch besser wäre das Wort "Modulausbildung" ist angesagt. Wir müssen zurück zu den Wurzeln der Feuerwehrarbeit! Da fällt mir ein neuer Lehrgangstyp ein: "Die optimale Teilnahme an der Fahnenweihe" Eine Woche Lehrgang....!

Provokativ geschrieben, zugegeben! Aber es soll zum Nachdenken anstacheln, denn es wird immer schwerer werden, neue "Perefektionisten" zu finden. Lasst mich dieses Wort noch erklären: Ein ehrenamtlicher Feuerwehrperfektionist = "Er kann das Gleiche wie sein Kollege, der bei der Berufsfeuerwehr ist". Nein er kann noch mehr, denn er sitzt ja nicht 24 Stunden am gleichen Platz im gleichen Auto! Er fährt am Morgen als Atemschutzträger zum Brandeinsatz, Mittag als Gefahrgutmann zum Gefahrgutunfall und wenn er Pech hat, dann am Abend als THL Spezialist zu anderen Einsätzen! Und so nebenbei bedient er seinen Arbeitgeber mit 150% Arbeitsleistung.....sonst droht die Kündigung! Von Familie und Hobby ganz zu schweigen, selbst hier findet er Zeit und Muße, oft zum Unmut von Frau und Kinder.

Da fällt mir noch die neue LP ein! Wahnsinn, wer solche Ideen entwickelt! Da sollten wir doch noch auch die Stufe 3/20 einführen: "Gold auf lilablassblaugrüngelb" Wäre es hier nicht besser gewesen, man schaut Richtung Gebirge zu unseren Nachbarn! Diesen reichen 3 Stück, aber die haben es in sich und haben Wert!

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Sa

19

Dez

2009

Digitalfunk nun doch 2013?

Nach neuesten Informationen soll der Digitalfunk nun 2013 kommen. Erstaunlich wo man das Geld dafür locker macht. Warten wir ab, wir werden es ja miterleben. Bin echt gespannt, ob es die Bundesstelle schafft, die vergessene Alarmierungskomponente bis dahin zu entwickeln??Quo vadis?

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Do

17

Dez

2009

FMS Entscheidung fällt schwer

Wenn selbst hochkarätige Feuerwehrmänner den Sinn des FMS Systems anzweifeln, wird die Umsetzung im Landkreis schwer werden. MdL Bernd Sibler soll nun endgültige Daten nennen, wann der Digitalfunk kommt oder noch besser auch benutzt werden kann.

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Neue EINSÄTZE!

Do schau her....!

...damit sie im voraus planen können!

 

06.06.2015 150 Jahrfeier in der Stadthalle mit Saxn di...wir feiern dieses Jubiläum mal auf andere Art und Weise!

Virenhotline

Derzeit gibt es viele Viren und kaum Hilfe! Unser Virenspezialist hilft garantiert: Robert Weber, Tel. 09931-73766

Aktuelle Warnungen

Aktuelle Unwetterwarnungen für Deutschland

Hornissen, Wespen

leider kann Ihnen hier die Feuerwehr DEG nicht helfen. Bei Wespen, Bienen o. Hornissen in der Wohnung: Verlassen Sie den Raum, schließen Sie die Türe und warten Sie ab, bis ein Fachmann vor Ort ist. Hornissenbeauftragter des Landkreises 0175-6130410, Herr Manfred Glashauser