Rechtsstellung:
Der Landkreis hat die Durchführung der Aufgabe der Stadt Deggendorf übertragen. Damit ist der Betreiber der Werkstätte die Stadt Deggendorf und rechtlich nicht die Feuerwehr!
Anders ist es bei der Pflegestelle, denn hier werden ausnahmslos Geräte der eigenen Feuerwehr "gepflegt". Dies fällt in die Aufgabe des Gerätewartes, der wiederum nur vom Kommandanten bestellt werden kann.
Atemschutzwerkstätte des Landkreises, beauftragt mit der Durchführung: Stadt Deggendorf
Atemschutzwerkstätte des Landkreises
Insgesamt werden rund 400 Atemschutzgeräte durch die Werkstatt betreut.
Telefon der Werkstätte: 0991- 6403
Erwin Wurzer, Kreisbrandmeister
leitet die Atemschutzwerkstätte
und steht für alle Fragen zur Verfügung.
Was ist der Unterschied zwischen Atemschutzwerkstätte und Atemschutzpflegestelle?
Im Landkreis werden zahlreiche Pflegestellen betrieben. Die Atemschutzgeräte werden nach den Übungen dort befüllt und wieder einsatzbereit übergeben. Eine Messung der wichtigsten Funktionen ist Pflicht, zudem werden die Masken gewaschen, gereinigt und desinfiziert.
Werkstätte: Jeder Landkreis ist verpflichtet, eine Werkstätte zu betreiben. Alle Atemschutzgeräte müssen zweimal jährlich zur "Inspektion". Aufwendige Messungen werden durchgeführt. Das Gerät wird komplett zerlegt, durchgemessen und ggf. auch repariert.
Dieses sehr aufwendige Verfahren wird durch eine Computermessanlage durchgeführt. Geräte, die im Einsatz verwendet wurden, müssen aus Sicherheitsgründen ebenfalls in die Werkstatt nach Deggendorf. Die "sechsjährige" Grundüberholung gehört ebenfalls zum Aufgabenfeld.
Auer Prüfstand
Der moderne Prüfstand der Firma MSA Auer. Hier werden alle Messungen durchgeführt und protokolliert.
Hinweis:
Ende 2011 wurde mit dem Umbau der Werkstätte begonnen und wird im Frühjahr 2012 fertig gestellt. In Arbeiten finden dann in 3 getrennten Räumen statt. Wir berichten nach Fertigstellung!