Neue INFO Digitalfunk August 2010
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Geschicklichkeitsfahren 18.09.2010 in Plattling, Rennbahngelände
Einladung von KBM Wurzer Erwin! Mitmachen, eine tolle Sache!
Einladung Geschicklichkeitsfahren 2010.d
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Fr

20

Aug

2010

Dreharbeiten für das ZDF mit Katharina Böhn

Schauspieler unter sich..! Schauspieler unter sich..!

Michael Pammer, Leiter der Höhenrettungsgruppe Deggendorf/Plattling drehten mit Katharina Böhm an einer Szene für die ZDF Reihe "Montagskrimi". In der Mitte die strahlende Schauspielerin, die selten so schöne Jungs um sich hat. Die Dreharbeiten wurden in Kalteck durchgeführt, näheres sollte nicht verraten werden. Die Landkreisfeuerwehr Regen unter KBR Hermann Keilhofer unterstützte die Deggendorf/Plattling Höhenrettung vor Ort.

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Fr

20

Aug

2010

Brandschutzerziehung, neues TEAM im Landkreis

Seit August 2010 steht allen verantwortlichen Kameradinnen und Kameraden, die Interesse am Thema Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten haben, das 6-köpfige Brandschutzerzieher-Team unterstützend und beratend zur Seite. Judith Rothenwöhrer,
1. Vorsitzende und Ansprechpartnerin für die Wehren links der Donau, und Stadtfrauenbeauftragte Michaela Schwarz absolvierten im März diesen Jahres den Lehrgang zum Brandschutzerzieher an der SFS in Würzburg. Verena Schmid, 2. Vorsitzende und Ansprechpartnerin für die Wehren rechts der Donau im Landkreis Deggendorf, wird diesen Lehrgang in Kürze absolvieren. Neben diesen drei Mitgliedern gehören auch Kreisjugendwart Gerhard Münich, Kreisfrauenbeauftragte Martina Held und Sandra Pöschl (FW Stephansposching) zu diesem Team.

 

Alle zusammen möchte sie die Brandschutzerziehung vor allem bei Kindern im Landkreis Deggendorf vorantreiben. Mit Fachwissen, Unterlagen und praktischen Unterrichtsmitteln, z. B. dem Rauchhaus, wollen sie den Kameradinnen und Kameraden, die bisher den Unterricht in ihren Ortskindergärten und –schulen gemacht haben informativ und beratend und er die Arme greifen.

Dazu findet am 06.10.2010 um 19:00 Uhr eine Informationsveranstaltung im Gerätehaus in Deggendorf statt. Eingeladen ist jeder, der sich für dieses Thema interessiert.

 

Bei Fragen zur Brandschutzerziehung wendet euch einfach an die jeweilige Ansprechpartnerin.

 

 

 

Ansprechpartnerin links der Donau:

judith.groeller@t-online.de               

Ansprechpartnerin rechts der Donau:                                     schmid.putz@t-online.de

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Mo

09

Aug

2010

Traurig aber wahr....

Traurig aber wahr. Stand heute bei uns in der Zeitung:

Empörung bei der Feuerwehr: „Größtes und dümmstes Rindviech“
Ruhmannsfeldener Kommandant Rudi Edenhofer erstattet Anzeige wegen Beleidigung

Ruhmannsfelden/Landkreis.
Der Ruhmannsfeldener Feuerwehrkommandant Rudi Edenhofer ist fassungslos: In dieser Woche hat er einen anonymen Brief erhalten, in dem er als "größtes und dümmstes Rindviech" bezeichnet wird. Und dies wohl nur deshalb, weil er in der Nacht zum Montag bei einem Feuerwehreinsatz mit Blaulicht und Martinshorn gefahren ist.
Doch damit nicht genug: Auch Edenhofers dienstliche Vorgesetzte in der Kreisbrandinspektion - Kreisbrandmeister Thomas Märcz (Ruhmannsfelden), Kreisbrandinspektor Christian Stiedl (Böbrach) und Kreisbrandrat Hermann Keilhofer (Regen) - haben Schreiben ohne Absender erhalten, in denen Konsequenzen gegenüber Edenhofer gefordert werden. So ist Kreisbrandrat Keilhofer aufgefordert worden, den „hirnlosen Kommandanten“ entsprechend zu belehren.
Was war passiert? In der Nacht von Sonntag zum Montag wurden viele Feuerwehren des Landkreises nach Langdorf gerufen, wo in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen war. In letzter Minute wurde ein 54-järiger Mann aus dem brennenden Dachgeschoss geborgen (siehe Bayerwald-Bote vom Dienstag, 3. August).
Das Feuer war kurz nach 3.30 Uhr vom Hausbesitzer entdeckt worden. Da von einem Großbrand auszugehen war und die Wasserversorgung nicht gesichert schien, forderte Kreisbrandrat Herrmann Keilhofer gegen 3.50 Uhr auch die Feuerwehr Ruhmannsfelden an, die über den speziellen Schlauchwagen SW 2000 verfügt. Mit diesem Fahrzeug startete ein Ruhmannsfeldener Maschinist kurze Zeit später in Richtung Langdorf, ebenso vorneweg das Einsatzleitfahrzeug, das von Kommandant Rudi Edenhofer selbst gesteuert wurde.
Über die B 11 fuhren sie zur B 85 in Patersdorf und dann über Regen nach Langdorf. Dass an den Einfahrten und Kreuzungen die Sondersignale (Blaulicht und Martinshorn) eingeschaltet worden sind, war für Kommandant Edenhofer geradezu eine Notwendigkeit, zumal es mehrfachen Gegenverkehr gab. Dies bestätigte auch Kreisbrandrat Keilhofer: „Bei solchen Notfalleinsätzen sind die Sondersignale auch nachts notwendig, die Ruhmannsfeldener Fahrer haben absolut richtig gehandelt.“
Zumindest ein Mitbürger/eine Mitbürgerin – wahrscheinlich aus dem engeren Bereich des Marktes Ruhmannsfelden – sieht das völlig anders und hat die Wut über die nächtliche Ruhestörung in mehreren anonymen Schreiben zum Ausdruck gebracht. So lag in der Privatpost von Kommandant Rudi Edenhofer am Dienstagvormittag ein Brief mit folgendem Text: „Gratulation zum dümmsten Rindvieh auf Gottes Erdboden“. Vermerkt ist unter dem Datum 2.8.2010 auch noch die Uhrzeit 3.45 Uhr, was wohl besagen soll, dass der Briefschreiber zu dieser Zeit durch das Martinshorn aufgeschreckt wurde.
Kommandant Edenhofer fühlt sich nicht nur in seiner Ehre verletzt, sondern auch seine Funktion als Feuerwehrmann verunglimpft. „Wenn so über ein Ehrenamt gedacht wird, können wir einpacken“, sagte er gegenüber dem Viechtacher Bayerwald-Boten. Der 42-Jährige ist seit 26 Jahren aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Ruhmannsfelden und seit 7 Jahren ihr 1. Kommandant. „Das geht mir jetzt zu weit“, sagt Edenhofer und hat mittlerweile bei der Viechtacher Polizei Anzeige wegen Beleidigung erstattet.
Rückendeckung hat Edenhofer dabei von seinen Dienstvorgesetzten KBM Märcz, KBI Stiedl und KBR Keilhofer erhalten, die ebenfalls mit anonymen Schreiben und abfälligen Äußerungen über die Feuerwehr belästigt wurden. „Ich finde das äußerst ungut, wenn jemand aus dem Schützengraben feuert“, kommentierte Keilhofer die nicht unterzeichneten Briefe. „Wenn jemand Kritik übt, muss er auch den Schneid haben, seinen Namen zu nennen“, sagte Keilhofer. Die Kreisbrandinspektion stehe in dieser Angelegenheit „voll auf der Seite“ des Kommandanten.
Quelle: Der Bayerwald-Bote / Passauer Neue Presse vom 07.08.2010

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Do

22

Jul

2010

Anhänger bei den Feuerwehren

Anhänger bei den Feuerwehren

Anhänger für Feuerlöschzwecke sind vom Zulassungsverfahren ausgenommen!

Ein entsprechendes Schreiben u.a. an die Zulassungsstellen ist vom StMI in

Verbindung mit dem StMWIVT in Vorbereitung.

Derzeit ist die Praxis bei den Zulassungsstellen in Bayern unterschiedlich.

In den Feuerwehren befinden sich immer noch viele Anhänger mit eigenem

Kennzeichen und eigener Zulassung. Alle zwei Jahre muss man deshalb auch eine

Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO an diesen durchführen lassen. Dies kann

zukünftig entfallen.

Nach Rückfrage bei der Versicherungskammer Bayern ist der Anhänger mit dem

ziehenden Fahrzeug mit versichert (Haftpflicht). Die Kaskoversicherung (Teil- oder

Vollkasko) des Fahrzeugs trifft allerdings nicht auf den Anhänger zu.

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Mi

14

Jul

2010

Ordnungsamtschef der Stadt geht in den Ruhestand

Günther Veit, Oberamtsrat wird sich Anfang September in den Ruhestand verabschieden. Nachfolger wird Karl Heinz Löffelmann, der bereits Jahre zuvor Sachgebietsleiter war.

 

dazu Alois Schraufstetter:

Es war mein vierter Ordnungsamtsleiter und der längste. Gut 17Jahre haben wir zusammengearbeitet und manchen Kampf ausgetragen. Allerdings ging es immer um Feuerwehrangelegenheiten. Wenn man uns beide kennt, so wird der Außenstehende sagen:....der Schraufel und Veit..!Weit gefehlt! Ich habe zu Günther Vertrauen gewonnen, wir haben uns gegenseitig nichts geschenkt, aber wir konnten immer über das Gespräch zurück finden und stets eine Lösung für beide Seiten gefunden. Günther hatte einen großen Vorteil: "Er war ehrlich, abschätzbar und nie nachtragend". Wenn ein Schrauferl sagt: Ich werde ihn vermissen, so ist dies ebenfalls ehrlich gemeint. Gottlob gibt es bei der Feuerwehr einen Grundsatz, der zumindest solange am Leben erhalten wird, wie es den Schrauferl gibt: "Die Feuerwehrfamilie kennt keinen Ruhestand und die Senioren sind mir wichtig und immer dabei". Ich freue mich schon heute, den OA i.R. einladen zu dürfen. Evtl. sitzt dann Günther neben Dieter und wenn wir noch ein wenig warten, neben Anni, drei Pensionäre der Zukunft. Vielleicht rollen alle drei bei der LAGA im Segway und Feuerwehruniform über das Gelände...!Abwarten..*g*

Danke Günther, wir werden Dein System aufrecht halten!

Dir lieber Karl Heinz viel Glück, Spaß und Elan im neuen Amt!

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Mi

14

Jul

2010

Feuerwehrführerschein

Pressemitteilung 104 / 2010 des Bundesrats vom 09.07.2010

 

Feuerwehrführerschein: Bundesrat beschließt Gesetzentwurf

Der Bundesrat hat am 09.07.2010 einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem er die Einsatzfähigkeit von Rettungsorganisationen erhöhen möchte.

Hierzu wollen die Länder den Erwerb der Fahrberechtigungen zum Führen von Einsatzfahrzeugen deutlich erleichtern. Sie schlagen daher vor, eine Sonderfahrberechtigung für entsprechende Fahrzeuge bis zu einer Gesamtmasse von 7,5 Tonnen einzuführen, für deren Erwerb eine organisationsinterne Einweisung und Prüfung ausreichen soll, wenn der Fahrer mindestens seit zwei Jahren eine Fahrerlaubnis der Klasse B besitzt.

Die Regelungen sollen nur für ehrenamtlich Tätige gelten. Ein Umtausch der Fahrberechtigung in eine allgemein gültige Fahrerlaubnis ist nicht vorgesehen. Die Landesregierungen sollen ermächtigt werden, die konkrete Ausgestaltung durch Rechtsverordnung vorzunehmen, um spezifische Besonderheiten berücksichtigen zu können.

Zur Begründung führt der Bundesrat aus, dass den Freiwilligen Feuerwehren, den Rettungsdiensten, dem Technischen Hilfswerk sowie dem Katastrophenschutz immer weniger Fahrer für Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stehen, da seit 1999 mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B nur noch Kraftfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen gefahren werden dürfen. Für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen ist hingegen eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 erforderlich. Lediglich Fahrerlaubnisinhaber, die vor dem 1. Januar 1999 ihre Fahrerlaubnis erworben haben, können aufgrund des für sie geltenden Bestandsschutzes diese Fahrzeuge weiterhin mit dem Führerschein der (alten) Klasse 3 fahren.

Der Gesetzentwurf wird zunächst der Bundesregierung zugeleitet. Diese hat ihn innerhalb von sechs Wochen zusammen mit ihrer Stellungnahme an den Bundestag zu übermitteln.

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Do

08

Jul

2010

Doppelmitgliedschaften möglich!

Aufgrund mehrerer Anfragen:

 

Mitglied in Eichberg, oder Fischerdorf und zeitgleich bei der Feuerwehr Deggendorf....geht das?

 Ja, es geht! Das neue Feuerwehrgesetz ermöglicht dies. Warum auch nicht?

Wenn jemand begeisterter Feuerwehrmann ist, dann kann er dies in der FF Deggendorf zu 100% ausleben! Die Vielzahl der Alarme fallen mit den Stadtteilwehren nicht zusammen, es bleibt also genügend Freiheit, auch bei der großen Stadtwehr mitzuhelfen. Immerhin bilden wir eine einzige Einheit und ...mit dem selben Namen: "Deggendorf".

Übrigens: Studenten sind herzlich willkommen und für uns eine große Unterstützung. Das Projekt der guten Zusammenarbeit mit der FH trägt bereits viele Früchte! (..rl, gell Markus..Basti etc.)

 

Wir befreien zudem von der Bundeswehr! Wer also nicht einrücken will oder beruflich sich diesen Zeitausfall nicht leisten kann, der kommt zu uns. Die neue Verpflichtungszeit soll von sechs auf vier Jahre verkürzt werden.

 

Jugendfeuerwehr: Ab 10 Jahre ist der Einstieg möglich, für Buben und Mädel! Wohnort: egal!

 

 

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Mo

05

Jul

2010

FF Osterhofen nun doch FMS?

Die FF Osterhofen ist stolzer Besitzer eines neuen MZW, Florian Osterhofen 11/1. Und wer sagts...? Mit FMS. Schon kurz nach dem Abholen wurden die ersten FMS Signale ausprobiert und in der KEZ positiv ausgewertet. Nun bleibt zu hoffen, dass auch die restlichen Fahrzeuge umgerüstet werden.

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Fr

25

Jun

2010

SKYPE in der Alarmzentrale

Ab sofort ist die Kreiseinsatzzentrale auch über SKYPE erreichbar.

Sucht in SKYPE einfach unter "Kreiseinsatzzentrale Deggendorf" und ihr könnt direkt mit unserem Disponenten sprechen.

Videotelefonie möglich!

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Fr

25

Jun

2010

Wehrdienstabschaffung.....?

SBI Schraufstetter hat MdB Bartl Kalb geschrieben:

...sehr geehrter Herr Kalb! Mich würde die Meinung von Herrn Minister Guttenberg interessieren, wie Einheiten die ausnahmslos von Wehrdienstbefreiten existieren überleben sollen. Welche Pläne hat der Minister für den Katastrophenschutz in der Tasche?

 

  • Wie ist Eure Meinung dazu?
  • Wie sieht die Zukunft des Katastrophenschutzes aus?
  • Wie entwickelt sich z.B. der Personalstand am Beispiel des THW nach dieser Reform?

 

Mitmachen und Kommentare schreiben!

Auch der K-Schutz steht auf dem Spiel!

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Do

27

Mai

2010

Cornelia Schildknecht bei uns zu Gast

Mitinhaberin der Fa. Ziegler Mitinhaberin der Fa. Ziegler

Cornelia Schildknecht, Inhaberin der Fa. Fahrzeugbau Ziegler besuchte überraschend die Feuerwehr Deggendorf. Bei einem Aufbaulehrgang hat Gerätewart Günter Lernbecher die ersten Kontakte geknüpft. Getarnt als Lehrkraft befragte sie die Kursteilnehmer und gab sich erst später zu erkennen. Die Kontakte hielten bis heute und der versprochene Besuch war ein Highlight für unsere Wehr.

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Fr

21

Mai

2010

Gründung eines Stadtfeuerwehrverbandes verschoben

Stadtbrandinspektor Schraufstetter hat in einer Sitzung aller Stadtteilfeuerwehren einen Stop in Sachen "Gründung eines Stadtfeuerwehrverbandes" erwirkt. "Die Thematik ist bei vielen noch nicht richtig angekommen" Die Feuerwehrvertreter aus Greising, Eichberg und Seebach waren zu einer Gründung nicht bereit. Der Vorstand aus Eichberg stellte die Notwendigkeit in Frage, Seebach lieferte ausser dem Nein keine Argumente und Greising konnte weder Positives noch Negatives beisteuern, sie beriefen sich auf eine interne Abstimmung. Schraufstetter stellte die vielen Vorteile in den Raum. Mietraching, Natternberg, Fischerdorf, Deggenau und Deggendorf waren positiv gestimmt. Die beiden Werkfeuerwehren waren nicht anwesend, allerdings sagte die WF Mainkofen angeblich ja, und die WF Fibres nein. Letztendlich wurden die Gespräche abgebrochen. Eine Zusammenschluss aller Vereine in einem "Dachverband" ist vorerst gescheitert. BM Pammer und KOM Janka bedauerten dies. Nun kämpft wieder jeder für sich allein! SBI Schraufstetter sieht im Nein zur Gründung einen deutlichen Rückschritt, allerdings wo ein Ärger ist ist auch meistens ein Nutzen: "Die Vorstandschaft der größten Wehr muss nun keine Spendenausfälle fürchten".

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Do

20

Mai

2010

"Einmal Hölle und zurück...!"

Brandsimulationscontainer des Landesfeuerwehrverbands für eine Woche in Deggendorf stationiert.

 

Lang ersehnt haben die Feuerwehren aus Deggendorf die Möglichkeit der Realbrandausbildung im Container des LFV. SBI Schraufstetter bemühte sich seit geraumer Zeit diese Ausbildung in Deggendorf an zu bieten. Die Teilnehmer müssen vor der heißen Ausbildung an einem 1,5 stündigen Theorieunterricht teilnehmen. In diesem werden nochmals die Grundlagen der Verbrennung und des Löschvorgang rekapituliert. Auch wird speziell auf den Brandverlauf vom kleinen Entstehungsbrand (z.B. Zigarettenkippe im Bett oder Sofa) bis zum Vollbrand eingegangen. Im Verlauf der Brandausbreitung kommt es für die Einsatzkräfte zu gefährlichen Situationen wie einem Flash Over.

Bei einem Flash Over erhitzen sich alle Gegenstände in einem Brandraum durch ein kleines Feuer soweit, bis sie zum Ausgasen beginnen, diese Gase sind hochentzündlich und teilweise sogar explosiv. Ist das richtige Mischungsverhältnis erreicht kann es zu einer Rauchgasdurchzündung kommen und auf einen Schlag steht der komplette Raum mit samt allem Mobiliar in Flammen. Dies wird in dem vom Landesfeuerwehrverband zur Verfügung gestellten Container realitätsnah geübt. Anders als in gasbefeuerten Anlagen oder regulären Feuerwehrübungen sieht sich der Feuerwehrmann, hier wie bei einem echten Brand, sehr hohen Temperaturen von 800 - 1000 (!) Grad Celsius ausgesetzt. Neben der Löschtechnik wird auch großer Wert auf die Erkennung von solchen Gefahrensituationen gelegt. So lernen die Teilnehmer förmlich den Rauch an Einsatzstellen zu lesen um Rückschlüsse auf Brandintensität und mögliche Gefahren machen zu können. Als kleinen Nebeneffekt kann auch jeder Teilnehmer die Grenzen der Feuerwehrschutzkleidung sowie seine eigenen Belastbarkeit austesten.

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Fr

14

Mai

2010

Zutritt zum Gerätehaus ab 1.6.2010

Der unkontrollierte Zutritt zum Gerätehaus wird ab 1.6.2010 der Vergangenheit angehören. Die Schrankenanlagen bleiben verschlossen und jeder Besucher muss sich per Sprechstelle anmelden! Alle Einsatzfahrzeuge, aber auch die Generalschlüsselträger bekommen ein Funköffnungsgerät. Diese Maßnahme soll die Sicherheit im Gerätehaus erhöhen. Zudem ist das Betreten des Geländes mit vielen Gefahren-und Unfallpunkten verbunden. Hier haftet die Stadt Deggendorf.

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Di

27

Apr

2010

MDL Sibler antwortet

Sehr geehrter Herr Sibler,

 

anliegend übersende ich Ihnen die als Reaktion ergangene PM des StMI, in der die wesentlichen Aspekte und Informationen enthalten sind. 

 

Der AK-Innen begleitet bereits seit mehreren Monaten die vom StMI geplante Erhöhung der Stellplatzförderung. Dabei haben wir in unseren Sitzungen (zuletzt am 24.03.) gegenüber dem StMI mehrfach einen schnellen Abschluss des Verfahrens angemahnt, da viele Gemeinden auf die neuen Förderrichtlinien warten. 

 

Nach dem vom StMI erarbeiteten und in längeren Verhandlungen mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Feuerwehrverband abgestimmten Konzept soll im wesentlichen die Stellplatzförderung (derzeit 40.000 € pro Stellplatz bei Neubau eines Feuerwehrhauses) in gestaffelter Weise angehoben werden. Nach unserem Kenntnisstand sind nunmehr folgende Stellplatzförderungen beim Neubau beabsichtigt:

 

1.+2. Stellplatz        46.500 €

3.-5. Stellplatz        57.000 €

6.-9. Stellplatz        70.000 €

ab 10. Stellplatz      80.000 €

 

Für die Änderung der Förderbeträge muss die Feuerwehr- Zuwendungsrichtlinie geändert werden. Derzeit befindet sich das Änderungskonzept laut StMI noch beim StMF zur Zustimmung. Sobald die Zustimmung vorliegt, soll die neue Richtlinie schnellst möglich in Kraft gesetzt werden.

 

Die genauen neuen Förderpauschalen bitte ich nur intern zu verwenden, da wie gesagt die endgültige Zustimmung des StMF noch aussteht.

 

Der AK- Innen wird das Thema weiter intensiv verfolgen und beim StMI weiter nachbohren.

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So

25

Apr

2010

Eine Idee zum Nachmachen

"Helfer baden, lesen und feiern ab sofort kostenfrei"

Die ersten Feuerwehrleute haben eine Ehrenamtskarte bekommen. Damit würdigt die Stadt deren teils gefährlichen Einsatz.
Einen Kritikpunkt hat Gemeindewehr-leiter Bernd Starke bei der gestrigen Jahreshauptversammlung von seiner Liste gestrichen - oder zumindest weniger hart formuliert: die mangelnde Anerkennung des Ehrenamtes. Denn das tut Leisnig in einem ersten Schritt mit der Ehrenamtskarte. Diese haben die ersten Feuerwehrleute ausgehändigt bekommen. Mit der Karte haben Feuerwehr-angehörige freien Eintritt in kommunale Einrichtungen wie Bibliothek und Stadtbad sowie zum Burg- und Altstadtfest.Die Karte erhalten alle 145 Mitglieder der Feuerwehr Leisnig - vom Jugendlichen bis zum Alterskamerad. Alt-Wehrleiter Günter Niemz freute sich, dass an die ehemals Aktiven gedacht wurde. Trotz einer Stärke von 72 Einsatzkräften ist das Personalproblem für den Feuerwehrchef ein chronisches. Besonders tagsüber fehlen immer wieder Männer, die ausrücken. Eine Pflichtfeuerwehr aufzustellen, ist für Starke trotzdem keine Alternative. Um die Aufgaben weiterhin lösen zu könnten, appellierte er, noch stärker als bisher abteilungsübergreifend zusammenzuarbeiten. Auch das Miteinander über die Stadtgrenzen hinaus sei aus Sicht des Wehrleiters wichtig und habe sich im Vorjahr in Saalbach und Polkenberg bewährt. Insgesamt 34 Einsätze sind die Leisniger Feuerwehrleute 2009 gefahren. Zwei Mal waren die Kameraden aus Brösen und Gorschmitz dabei, ein Mal die Minkwitzer. 750 Stunden stehen dafür zu Buche.

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Fr

23

Apr

2010

Gelder aus der Feuerschutzsteuer.....

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 23.04.2010

Fast 28 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer sind in Bayern bei den Feuerwehren und den Feuerwehrschulen nicht angekommen
Helga Schmitt-Bussinger: Unerträglicher Skandal, dass das Geld regelrecht zurückgehalten wird

 

Mit Unverständnis reagiert die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Helga Schmitt-Bussinger, auf die Information des Innenministeriums, dass das Aufkommen aus der Feuerschutzsteuer nicht in Gänze zur Förderung der Feuerwehren in Bayern und zum Unterhalt der drei staatlichen Feuerwehrschulen verwendet wird. Auf eine schriftliche Anfrage der SPD-Abgeordneten teilte das Innenministerium mit, dass sich im Jahr 2009 nach Abzug der Aufgaben für den Brandschutz wie Feuerwehrfahrzeug- und Geräteförderung, Feuerwehrgerätehäuserförderung und Förderung von Feuerwehrwachen ein Überhang bzw. Ausgaberest von 27,77 Millionen Euro aus dem Feuerschutzsteueraufkommen ergibt und damit etwa die Hälfte der zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausgereicht wurden.

Schmitt-Bussinger: „Fast 28 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer sind in Bayern bei den Feuerwehren und den Feuerwehrschulen bis zum Jahr 2009 also nicht angekommen. Die Begründung des Innenministeriums klingt wie eine Entschuldigung, dass sich bei der Feuerwehrförderung ein geringerer Mittelbedarf ergeben hat, dass das Geld aber nun für die Erhöhung der Fahrzeugförderung, die Verbesserung der Gerätehausförderung verbunden mit großen Bauvorhaben bei mehreren Berufsfeuerwehren sowie bei den staatlichen Feuerwehrschulen für anstehende Baumaßnahmen sehr bald in Anspruch genommen wird." Die Feuerwehren in Bayern müssten bereits seit langem besser gefördert werden. Die Feuerwehren wollen nicht weiter nur gesagt bekommen, dass ihre Arbeit wichtig sei, sondern sie wollten dies auch spüren. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die bayerischen Feuerwehren jährlich über 200.000 Einsätze leisten, dass alle 2,5 Minuten in Bayern eine Feuerwehr alarmiert wird und dass jährlich über 9000 Personen bei Einsätzen durch die Feuerwehr gerettet werden. Daher müsse alles getan werden, die Feuerwehren zu unterstützen und zu fördern.

Die SPD-Fraktion fordert bereits seit längerem, die Feuerwehrförderrichtlinie so zu ändern, dass große Feuerwehrgerätehäuser gegenüber der Förderung von kleineren nicht weiter benachteiligt würden. Die Richtlinie hat zur Folge, dass große Feuerwehrgerätehäuser und vor allem die Häuser von großen Feuerwachen der Freiwilligen Feuerwehren, ständige Wachen und Berufsfeuerwehrwachen benachteiligt würden. Die Förderhöhen würden bei den geplanten Feuerwachen wie in Fürth, Nürnberg und Lindau nur noch bei zehn Prozent der Bausumme liegen. Deswegen fordert die SPD eine Änderung der Förderrichtlinie 2010. Ruheräume, Kantinen, Desinfektionsräume, weitere Schulungsräume, Büros, Sporträume, Tankstellen, Führungsräume, Bekleidungskammern, Funkwerkstätten müssten ebenso wie Sondereinrichtungen und -anlagen wie Schlauchtürme, Kompaktanlagen, Atemschutzwerkstätten, Atemschutzübungsanlagen in die Förderung aufgenommen werden. Auch seien die Förderrichtlinien so eng gefasst, dass die vorhandenen Mittel (12 Millionen Euro) gar nicht ausgeschöpft werden. Lediglich 8 Millionen Euro kämen zur Auszahlung.

Auch die drei staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern müssten schon längst nachhaltig und zukunftsorientiert gesichert werden. Dabei sei besonderer Wert auf eine bedarfsgerechte Ausstattung mit qualifiziertem Personal zu legen, das auch angemessen vergütet werde. Bei der Ausstattung und der Ausbauplanung der drei Feuerwehrschulen müsse auf eine moderne Ausstattung der Lehrmittel, Ausrüstung, Fahrzeugen und Gebäuden besonderer Wert gelegt werden.

Schmitt-Bussinger: „Für all das hätte man das Geld aus der Feuerschutzsteuer schon viel früher verwenden müssen. Dass es regelrecht ‚zurückgehalten' worden ist, halte ich für unerträglich und für einen Skandal".

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Do

18

Mär

2010

Neues Handling beim Atemschutzlehrgang

  • Der Atemschutzlehrgang musste etwas umorganisiert werden!
  • Die Anmeldung läuft ab sofort direkt über den Lehrgangsleiter, Herrn Bernd App. Herr App ist unter der Telefonnummer 0991-3830847 erreichbar. Alternativ über Email: sbm_app@ffw-lkr-deg.de
  • Alle Formulare finden Sie auf dieser Homepage zum runter laden!
  • KBM App bestätigt oder sagt wegen "Überfüllung" ab
  • Die Rechnung für die Gemeinde bekommt der Lehrgangsteilnehmer am ersten Tag ausgehändigt. Damit kann die Rechnungsstellung nochmal überprüft werden.
  • Der Lehrgangsteilnehmer gibt die Rechnung bei der Gemeinde ab
  • Zahlungsempfänger ist nicht mehr die FF Deggendorf  e.V., sondern die Kreisbrandinspektion
  • Im Betrag von 65.--€ ist auch wieder der Brandcontainer Osterhofen enthalten

 

Bitte das neue Verfahren beachten! Das Landratsamt hat demnach nichts mehr mit der Abwicklung zu tun.

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Mi

03

Mär

2010

zum Artikel: FF Straubing und die ILS

Obwohl die Stadt Deggendorf die ILS nicht bekommen hat, hält sie am System fest! Für die Feuerwehren wird mit Inbetriebnahme der ILS ein neues Zeitalter eingeläutet. Die Alarmierung wird nicht nur verbessert, sondern komplett optimiert angeboten. (Immerhin sitzen wir nun seit 2 Jahren am Tüfteln..!) Zielgenau und fachgerecht wird alles alarmiert, was für das Schadensbild benötigt wird.  Aus 7 Alarmstufen werden rund 90 Alarmbilder angeboten. Es kann nichts passieren, was nicht den Alarmbildern zugeordnet werden kann. Was dann alarmiert wird, haben Schraufstetter, Eichinger, Keilhofer und die anderen Kollegen im Alarmierungsteam 2 Jahre zusammen gebastelt. Jeder aus den Landkreisen und der Stadt Straubing war in diesem Ausschuss vertreten.

 Ein Nebeneffekt, den Schraufstetter besonders hervor hebt:

„Wir werden nun alle zusammen geschweißt! Feuerwehr, Rotes Kreuz, Bergwacht, Wasserwacht, egal, alle bilden „Eine Einheit“. Wir kommen, wähle einfach 112! Die Aussagen des Kollegen aus Straubing sind vielleicht in einem anderem Zusammenhang zu deuten (vermute ich), man sollte sie nicht überbewerten,  denn die letzten 2 Jahre haben wir gemeinsam die Alarmierungsplanung vollzogen. Wenn jetzt nicht das alarmiert wird was kommen soll, dann liegen die Fehler in unserer eigenen Planung. Andere aufgeführte Argumente hätten wir eher diskutieren sollen, aber lassen wir doch das Ganze mal anlaufen. Ändern können wir immer und hier ist Schraufstetter der gleichen Meinung! "Es wird in vielen Punkten nachgebessert werden müssen, aber dazu brauchen wir zuerst die Erfahrung aus mindestens einem halben Jahr ILS."

Schraufstetter weiter: „Zugegeben, die Straubinger verlieren Ihre eigene Zentrale, dafür haben Sie jedoch die ILS direkt vor Ort erhalten!“  „Der Ärger wird sich mit den Vorteilen der ILS kompensieren“ da ist Schraufstetter sich sicher, der zudem die fachlichen Meinung seiner Kollegen der Stadtfeuerwehr aus Straubing sehr schätzt. 

ILS…..mehr als ein Gewinn!

Deggendorf wollte sie gerne haben, jedoch den Zuschlag erhielt damals auf politischem Weg die Stadt Straubing. Als fairer Verlierer sind wir nun mit an Board und freuen uns auf die bislang sehr gute Zusammenarbeit.

Wer letztendlich alarmiert (Betreiberschaft) ist egal,  denn bayernweit läuft es nach gleichen Vorgaben! Deggendorf steht hinter der Integrierten Leitstelle und kann es kaum erwarten bis es los geht. Ob der Wunsch von Schraufstetter noch in Erfüllung geht? Nicht „Leitstelle Straubing“ sondern „Leitstelle Donauwald“ , zumindest im Funkdeutsch! Immerhin sind die Landkreise Deggendorf, Regen, Straubing und die Stadt Straubing im Leitstellenbereich zusammen gefasst. Notruf 112, wir kommen!

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Fr

12

Feb

2010

Arbeitsstelle wegen Feuerwehr verloren

Sicher habt ihr den Beitrag gesehen! Und? Was sollen wir tun? Im Mittelalter hätte es Methoden gegeben, die sind leider heute verboten. Wir können nur protestieren, uns mit der Kollegin solidarisch erklären. Ich hoffe sehr, dass unser Verband und das STMI sich hier einklinken und dem Arbeitgeber Einhalt gebieten. Wenn dies Schule macht und ohne Konsequenzen bleibt, kann das Ehrenamt Feuerwehr einpacken. Man darf gar nicht daran denken, wenn dieser Arbeitgeber nun selbst die Hilfe von Freiwilligen mal braucht. Sicherlich kann dann die Hilfe nicht schnell genug gehen, denn diesmal "bins ja ich".

Vielleicht findet man schnellstmöglichst einen Job für unsere "Schreinerin", vielleicht bei einem Schreinermeister, der selbst Feuerwehrmann ist.

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Do

11

Feb

2010

Auf den Punkt gebracht: Reduzierung der Lehrgangszeiten

2 Wochen Zugführer, 2 Wochen Verbandsführer....haben die Planer vergessen, dass alle Feuerwehrleute ehrenamtlich arbeiten und diese Zeit den Arbeitgebern nicht mehr abzuringen ist? Muss es sein, dass sich ein Feuerwehrmann mit einer TS8 beschäftigt, obwohl er zuhause gar keine mehr hat? Für was lernt er im TM-Lehrgang die deutschen Sirenensignale, obwohl es keine K-Fall Sirenen mehr gibt? Warum wird er mit sinnloser Navigation per UTM Gitter stundenlang gequält, obwohl dies in der Einsatzhektik nie zum Tragen kommt? (wenn dann nur für die im warmen Bus sitzende Einsatzleitung) Viele Beispiele könnte ich aufzeigen, die die Ausbildung nur aufblähen und nichts bringen. Mir läuft sprichwörtlich jedes Mal der "Gickerl" auf, wenn sich Kreisbrandmeister stundenlang um Finanzierungsmodelle streiten! Eine Aufgabe die uns gar nichts angeht, die die Kommune lösen muss und soll! 2 Wochen Lehrgang sind einfach nicht mehr drin! Man muss reduzieren, Ballast abwerfen und das schulen, was man draußen an der Einsatzstelle braucht. Containerausbildung oder noch besser wäre das Wort "Modulausbildung" ist angesagt. Wir müssen zurück zu den Wurzeln der Feuerwehrarbeit! Da fällt mir ein neuer Lehrgangstyp ein: "Die optimale Teilnahme an der Fahnenweihe" Eine Woche Lehrgang....!

Provokativ geschrieben, zugegeben! Aber es soll zum Nachdenken anstacheln, denn es wird immer schwerer werden, neue "Perefektionisten" zu finden. Lasst mich dieses Wort noch erklären: Ein ehrenamtlicher Feuerwehrperfektionist = "Er kann das Gleiche wie sein Kollege, der bei der Berufsfeuerwehr ist". Nein er kann noch mehr, denn er sitzt ja nicht 24 Stunden am gleichen Platz im gleichen Auto! Er fährt am Morgen als Atemschutzträger zum Brandeinsatz, Mittag als Gefahrgutmann zum Gefahrgutunfall und wenn er Pech hat, dann am Abend als THL Spezialist zu anderen Einsätzen! Und so nebenbei bedient er seinen Arbeitgeber mit 150% Arbeitsleistung.....sonst droht die Kündigung! Von Familie und Hobby ganz zu schweigen, selbst hier findet er Zeit und Muße, oft zum Unmut von Frau und Kinder.

Da fällt mir noch die neue LP ein! Wahnsinn, wer solche Ideen entwickelt! Da sollten wir doch noch auch die Stufe 3/20 einführen: "Gold auf lilablassblaugrüngelb" Wäre es hier nicht besser gewesen, man schaut Richtung Gebirge zu unseren Nachbarn! Diesen reichen 3 Stück, aber die haben es in sich und haben Wert!

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Fr

22

Jan

2010

Die Stadtwehren gründen im Frühjahr einen Stadtfeuerwehrverband

Noch im Frühjahr soll zusammen mit allen Ortsteilwehren ein Stadtfeuerwehrverband gegründet werden. Ziel ist es, die Große Kreisstadt auch übergeordnet zu präsentieren. Geplant ist auch eine jährliche zentrale Feierstunde, wo alle 25 - und 40 jährigen Auszeichnungen feierlich verliehen werden sollen. Derzeit wird die Satzung erarbeitet, noch im Frühjahr soll die Gründungsversammlung stattfinden. Der Name steht bereits: Stadtfeuerwehrverband Deggendorf e.V. Der Vorsitzende kommt aus den Reihen der Stadtfeuerwehr, für den stv. Vorsitzenden hat sich Stadtrat und Kommandant Reinhard Janka zur Verfügung gestellt.

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So

10

Jan

2010

Rettungsbags Atemschutz

RESCUE-BAG für Atemschutzgeräteträger

Deggendorfer Zeitung, 09.01.2010 (Katrin Wittler)

Mehr Sicherheit für Feuerwehrleute
Bei Einsätzen stehen künftig zwei Atemschutzträger mit einer Notfallausrüstung bereit, um Kameraden retten zu können

Deggendorf. Feuerwehrmänner gehen unter Atemschutz in ein brennendes Haus, stehen in den Rauchschwaden, können kaum etwas sehen und nur über ihre Maske und den Schlauch zur Sauerstoffflasche atmen. Den Bewohnern des Hauses stülpen sie so genannte Fluchthauben über. So bekommen diese durch die Filter darin Luft, während die Einsatzkräfte sie hinausbringen. Für die Brandopfer ist gesorgt. Wenn aber einer der Ehrenamtlichen technische Probleme hat mit der Flasche, dem Ventil oder dem Schlauch, wenn er keine Luft mehr bekommt und ohnmächtig wird - dann können die Kameraden da bisher wenig machen. Ist der Atemschutzträger verletzt oder eingeklemmt, schafft er es vielleicht nicht mehr aus dem Gebäude, bevor er erstickt.
Das ändert sich jetzt. Die Deggendorfer Feuerwehr erhält eine Notfall-Tasche, die Atemschutzträger werden in ihrem Gebrauch extra geschult. Stellvertretender Kommandant Bernd App erklärt: „Künftig stehen bei Brandeinsätzen zwei zusätzliche Atemschutzträger mit der Notfalltasche bereit.“ Bekommt einer der Kameraden im brennenden Gebäude Probleme, kommen sie ihm sofort zu Hilfe. In der Tasche befindet sich eine Sauerstoffflasche mit Druckminderer und Schlauch, den die Feuerwehrler an die Maske des Kameraden anschließen können. Wenn er wieder atmen kann, können sie ihn hinaustragen oder haben, falls er eingeklemmt ist, Zeit, ihn zu befreien.
Von Feuerwehrleuten, die bei Einsätzen technische Probleme bekommen und sogar ersticken, hören die Deggendorfer oft. In ihren Reihen hat es einen solchen Fall gottseidank noch nicht gegeben, sagt Bernd App. „Aber wir müssen uns immer ausrüsten für das, was passieren kann.“ Für die Ehrenamtlichen, um die bei Einsätzen auch deren Familien bangen, wollen die Verantwortlichen „120-prozentige Sicherheit gewährleisten. Schließlich machen die das freiwillig und sie investieren viel Zeit in Ausbildung und Einsätze.“ Da müsse man ihnen zumindest an technischer Ausrüstung das Bestmögliche mitgeben.
Die Notfall-Tasche wird in größeren und Berufsfeuerwehren bereits eingesetzt. Die Deggendorfer sind darauf aufmerksam geworden, die Stadt habe das Vorhaben auf Anhieb unterstützt. Eine Notfalltasche ist in den Haushalt bereits eingestellt, sobald dieser genehmigt ist, soll sie bestellt werden. Bewährt sie sich, so App, wollen die Feuerwehrler über eine weitere nachdenken, die dann einer der Stadtteilwehren zugute kommen soll.
Die Deggendorfer Stadtfeuerwehr hat über 60 Atemschutzträger. Bei den 14-täglichen Übungen werden regelmäßig auch Atemschutz-Übungen gemacht. Zum Beispiel müssen die Männer die Ausrüstung im Dunkeln anziehen können. Ausbildung und Übungen werden ständig erweitert, erklärt der stellvertretende Kommandant. Führen die großen Feuerwehren Neues ein, macht man sich auch in Deggendorf Gedanken über den Nutzen.
2009 hatte die Deggendorfer Feuerwehr 494 Einsätze, davon 50 bei Bränden, also mit Atemschutz. Dabei haben die Ehrenamtlichen insgesamt 1466 Einsatzstunden geleistet.

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