2012

02.05.2012 schwerer Verkehrsunfall mit Sicherungsfahrzeig der Autobhnmeisterei, 1x Ex 1x schwer

 

Ein österreichischer Audifahrer fuhr heute, 16.00 Uhr, auf der BAB A 3 in Fahrtrichtung Österreich unter der Überführung der A 92 am Autobahnkreuz Deggendorf ungebremst in ein Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei.

Zur Unfallzeit befand sich eine temporäre Baustelle auf der A 3,
km 567,500, zur Ausbesserung der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung
Österreich. Es bildete sich ein Rückstau von ca. 5 Kilometern. Ca. 100
bis 200 Meter vor dem Stauende stand ein mobiler Stauvorwarner (Mercedes Sprinter mit aufgesetzter und eingeschalteter Vorwarntafel) der Autobahnmeisterei auf der Standspur. Ein 67jähriger Österreicher fuhr mit dem Pkw Audi seiner Tochter aus Duisburg kommend auf der A 3 Richtung Heimat. Aus bisher ungeklärten Gründen fuhr der Audi völlig ungebremst mit hoher Geschwindigkeit auf den Stauvorwarner der Autobahnmeisterei auf. Der Fahrer des Audi wurde bei dem Unfall eingeklemmt und von der Feuerwehr Deggendorf befreit. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren inneren Verletzungen. Der Fahrer des Vorwarnfahrzeuges wurde bei dem Unfall mittelschwer verletzt und mit dem BRK ins Klinikum Deggendorf verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von 21 000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Wie wichtig die Arbeit der Feuerwehren und das akribische Vorgehen der Einsatzleitung ist, berichtet SBI Schraufstetter: "Ich habe sofort die nächste Wehr aus Metten mit dem V-Warn  nachalarmieren lassen". Der Verkehr lief während der Rettungsarbeiten ungebremst weiter. Metten sperrte in echter Windeseile die A3 (was sehr gefährlich ist) und leitete auch noch ab und um. "Ich sags nochmal: eine Meisterleistung bei diesem Stress an Verkehr". Die Kollegen aus Deggendorf bauten dann den nächsten Trichter auf. Trotz zweifacher Vorwarnung mit Feuerwehrfahrzeuge rasten die PKW- und vor allem die LKW Fahrer ungebremst vorbei. Dank den Mettnern konnte der Einsatz schnell erledigt werden. Trotzdem dauerte es bis 20:30 bis alles erledigt war.

 

>> Link zum VIDEO von Donau TV <<

29.04.2012 Fortsetzung der Einsatzserie im kleinen

Gegen 14:09 Uhr wurden die FFw Rettenbach-Natternberg, sowie das TLF 24/50 nach Rettenbach in die Dahlienstraße alarmiert, dort brannte eine Hecke auf einer Ausdehnung von ca. 50 Metern. Die Feuerwehren hatten den Brand schnell unter Kontrolle und rückten nach knapp 30 min wieder ein. Die Deggendorfer Kameraden waren noch nicht ganz am Gerätehaus, da wurden sie durch die ILS SR zu einem schweren VU mit einem vermutlich brenneden Auto angefordert. In der Egger Straße in Deggendorf kam es an der Einmündung Stadtfeldstraße zu einem Verkehrunfall zwischen einem deggendorfer BMW Cabrio und einem mit zwei Personen besetzten Opel Corsa mit straubinger Zulassung, als dieser links in die Egger Straße einbiegen wollte. Hierbei wurde eine Person mittelschwer und 2 Personen leicht verletzt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, lenkte den Verkehr um und band auslaufende Betriebsstoffe. Ein brennder PKW konnte nicht festgestellt werden, vermutlich deutete der Mitteiler die Rauchentwicklung der Airbags als Entstehungsbrand...!

Am Freitag 27.04.2012 um 14:31 begann für die FF Deggendorf eine Einsatzserie

Es begann mit einem schweren Unfall auf der A3 Richtung Hengersberg. 4 Fahrzeuge fuhren ineinander. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war unterwegs.

5 Verletzte wurden durch das BRK versorgt und die Feuerwehr übernahm die Verkehrslenkung und bindete auslaufende Betriebsstoffe.

Bereits um 15:46 kam der nächste Alarm, ein Auffahrunfall in Fischerdorf. Die Feuerwehr Fischerdorf sowie ein Fahrzeug aus Deggendorf wurden hier eingesetzt.

Mittlerweile war Deggendorf verkehrstechnisch dicht, nachdem die Autobahn immer noch halbseitig gesperrt war.

Um 15.55 wurde die FF Deggendorf zu einem Hüttenbrand in die Eggerstraße gerufen, der schnell gelöscht werden konnte.

Dies war auch gut so, denn schon um 16:03 kam die Meldung: KRad-Fahrer gestürzt und unter PKW eingeklemmt.

Nachdem die Schadensstelle zuerst am Kreisel bei Metten gemeldet wurde, stellte sich schnell heraus, dass der Unfall noch im Stadtgebiet von Deggendorf unweit vom neu gebauten Kreisel war.

Im Stau wendete ein Fahrzeug, dies übersah ein Motorradfahrer, der am Stau vorbei fuhr. Der Kradfahrer blieb schwer verletzt unter dem PKW eingeklemmt.

Ca. 10 Ersthelfer schafften es, den PKW vom Verletzten weg zu heben. Stadtbrandinspektor Schraufstetter leistete persönlich Erste Hilfe, der Rettungsdienst war zu diesem Zeitpunkt gut ausgelastet.

Auch der Hubschrauber wurde alarmiert.

Um 16:20 Nachalarm wegen dem Hüttenbrand. Erneut wurde ein Klimmen festgestellt. Die FF erledigte auch diese Nachlöscharbeiten.

Bald wäre es gewesen, dass die Feuerwehr die Verkehrslenkung für den Frühlingsfestauszug absagen hätte müssen. Das wärs gewesen, aber Zugführer Tobi Kreilinger übernahm auch diese Aufgabe.

Das Absichern war dann eine leichte Aufgabe, weil mittlerweile Deggendorf verkehrstechnisch am Kollaps war und überall alles stand!

 

Stadtbrandinspektor Schraufstetter verabschiedete sich dann am frühen Abend mit seiner Vorstandsetage zu einem lang geplanten Hüttenabend am Hirschenstein.

Ein Ohr blieb jedoch immer am Funk! Allerdings war die Serie beendet!

Ein Dank an alle Helfer an allen Unfallstellen!

21.02.2012, 20:06 Dachstuhlbrand Am Stadtpark

Gegen 20:00Uhr wurde ein Wohnhausbrand "Am Stadtpark" gemeldet. "Der Dachstuhl soll in Flammen stehen", so die Meldung des Disponenten.  Schon bei der Anfahrt sah man den Rauch und keine zwei Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr zündete der Dachstuhl durch. Schnell war jedoch klar, dass keine Personen mehr in der Wohnanlage waren. Schraufstetter erhöhte die Alarmstufe. Neben der FF Deggendorf, waren die Wehren aus Mietraching, Deggenau, Fischerdorf und Metten an der Einsatzstelle. Auch das BRK, sowie die Ordnungsbehörden waren vor Ort. Immerhin galt es, rund 10 Bewohner unterzubringen. Die Brandursache ist ungeklärt und es wird derzeit ermittelt.

04.02.2012, 10:11 Wasserschaden Waldschmidtweg

Aufgrund der lang anhaltenden tiefen Temperaturen der letzen Tage kam es zu einem folgenschweren Wasserschaden im Waldschmidtweg. Im Dachgeschoss war vermutlich schon heute Nacht eine Wasserleitung zerborsten. Erst heute Morgen gegen zehn Uhr hatte die Betreuerin der derzeit nicht im Haus anwesenden Besitzerin den Schaden bemerkt. Bis dahin hatte sich das Wasser durch die Decken bis zum Erdgeschoss „durchgekämpft“ und einen sehr großen Schaden verursacht. Das Haus ist zum jetzigen Zeitpunkt unbewohnbar.

Die Feuerwehr konnte nur das Oberflächenwasser absaugen und zusammen mit der Polizei ein Betretungsverbot aussprechen. Die Decken haben sich derart mit Wasser vollgesaugt, dass ein Herabstürzen nicht ausgeschlossen werden konnte.

 

Beachten Sie dazu die Sicherheitshinweise auf der Startseite.

23.01.2012, 11:02

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person rückte die Feuerwehr Deggendorf am Dienstag, den 23.01.2012 auf die Bundesstraße 11 Höhe Einbiegung Konrad-Adenauer-Str. aus. An der Einsatzstelle angekommen, konnte Einsatzleiter SBI Schraufstetter folgende Lage feststellen und über Funk durchgeben: „Person bereits aus dem Fahrzeug befreit, wird im Rettungswagen erstversorgt, allerdings steht ein LKW quer zur Fahrbahn, es muss eine Verkehrsabsicherung im Auftrag der Polizei erstellt werden!“

Die Bergungsmaßnahmen dauerten rund 1,5 Stunden an. In diesem Zeitraum musste die hochfrequentierte Bundesstraße komplett durch die Feuerwehr und Polizei gesperrt werden.

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